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Fukushima-Effekt verpufft

08.05.201316:58 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Die Deutschen sind unsicher, ob sie der neuen Energiepolitik der Bundeskanzlerin Angela Merkel vertrauen soll. Im Gegensatz dazu hat die Schweizer Bevölkerung längst einen Entscheid getroffen: Sie votiert wieder für Atomkraftwerke.

Im Jahr 2010 hielten 83% der befragten Schweizer einer Umfrage des Instituts DemoSCOPE-gemäss die AKW für „sicher“ oder „eher sicher“. Ein Jahr darauf, 2011, unter dem Einfluss der Fukushima-Katastrophe, waren es nur noch 68%. Heute ist dieser Wert wieder auf 74% angestiegen, wie DemoSCOPE soeben mitgeteilt hat. Die Zahlen zeigen auf, dass Fukushima bereits wieder in Vergessenheit geraten ist.

In Deutschland herrscht zunehmend Unklarheit darüber, wie die Energiewende umgesetzt werden kann. Die Schweiz geht einen pragmatischen Weg: Die Schweizer Regierung, der Bundesrat, will nach der bevorstehenden Sommerpause dem nationalen Parlament einen kohärenten Plan vorlegen, welche Energieträger die Schweiz braucht, um eine Energiewende zu ermöglichen. Das Parlament in Bern soll in der Herbstsession, voraussichtlich September-Oktober 2013, diesen Bericht beraten.

Derzeit haben, wie es in der Schweiz üblich ist, 380 direkt betroffene Unternehmen und Organisationen eine Stellungnahme abgegeben, welche Wünsche sie an die Schweizer Regierung haben. Diese Umfrage wird in den kommenden Monaten ausgewertet; sie dient als Grundlage für die Formulierung des Aktionsplans der Schweizer Regierung. Das Parlament hat auf zwei Ebenen (National- und Ständerat) die Möglichkeit, den von der Regierung vorgelegten Plan inhaltlich zu beeinflussen.

Im Unterschied zu Deutschland, stellt die Schweiz im Rahmen dieser öffentlichen Vernehmlassung einen Grundkonsens her, der alle weiteren politischen Entscheidungen beeinflusst. Rosatom, als bedeutendster Europäischer Hersteller und Lieferant von Kernkraftwerken, ist zuversichtlich, das vermehrte Vertrauen, welches die Schweizer Bevölkerung einer solchen Energielösung entgegen bringt, auch für andere Europäische Staaten wegweisend ist.

Autor: Raoul Stöhlker, Unternehmensberater und Energieexperte

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