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Wiesbadenerin vergisst Fukushima nicht

17.07.201211:40 UhrKunst & Kultur
Bild: Wiesbadenerin vergisst Fukushima nicht
Yasuaki Kitagawa (l.) Lillie Khan (r.) - Copyright Foto Helena Schlichting
Yasuaki Kitagawa (l.) Lillie Khan (r.) - Copyright Foto Helena Schlichting

(openPR) Die Wiesbadener Malerin Lillie Khan und der japanische Bildhauer Yasuaki Kitagawa zeigen die Installation The Cave bei der Fukushima Contemporary Art Biennale.

WIESBADEN/FUKUSHIMA - In Gedenken an die schreckliche Katastrophe im letzten Jahr werden sich Lillie Khan und Yasuaki Kitagawa u.a. neben Yoko Ono und dem ehem. Städel-Professor Thomas Bayerle, mit einem eigenen Beitrag bei der diesjährigen Contemporary Art Biennale of Fukushima einbringen. Gemäß des Themas „Sora“ (übersetzt: Himmel) ist es dieses Jahr Wunsch der Biennale, den Überlebenden der Katastrophe in Fukushima neue Hoffnung und Perspektiven zu schenken. Die Biennale wurde 2006 von Koichi Watanabe, Professor der Fukushima Universität, ins Leben gerufen. Einst als Brücke gedacht, Menschen international über die Kunst zusammen zu bringen, erhält die Veranstaltung heute nach dem Schicksalsschlag eine ganz neue Bedeutung. Die Kuratorin für das Deutsche Team, Reiko Ishihara, freut sich indes, dass Künstler wie Bayerle, Khan und Kitagawa ihrer Einladung folgten, über diese Brücke zu gehen.



Mit diesem Bewusstsein kommt die künstlerische Würdigung u.a. aus Wiesbaden. Die Künstler präsentieren ihr Werk The Cave – eine über 4,50 Meter lange und 2,40 Meter breite Papierarbeit, die sich „im Grenzbereich zwischen Gegenständlichem und Ungegenständlichem“ bewegt. Durch Aufschichtungen, Faltung und Schnitte verhelfen die beiden Künstler dem „passiven“ Papier zu einer „aktiven“ Dreidimensionalität. The Cave verkörpert die Leichtigkeit im Raum. Die Arbeit ist mehrdeutig in Ihrer Wirkung. Ein Stück heile Welt wird suggeriert, obwohl die Ungewissheit fast körperlich spürbar ist. The Cave kann als ein Denkmodell über unsere Existenz und die Grenzen der Wahrnehmung verstanden werden.

Lillie Khan, mehr und mehr mit Ihrer Malerei bei internationalen Sammlern wahrgenommen und geachtet, freut sich, dass sie jetzt auch mit einer Installation in Erscheinung tritt. Aber auch, dass sich damit verbunden, internationale Unternehmen wie der Papierhersteller Neenah Lahnstein sowie Sony Deutschland über ihre wirtschaftliche Interessen hinaus in ihr Fukushima-Projekt logistisch einbringen, dem Gedanken Watanabes folgen. „Ich finde es toll, wenn Kunst wirtschaftliche Wertschätzungen ersetzen kann und Interessen anders zusammenfinden“ konstatiert die Wiesbadenerin.

The Cave wird dank ihrer Sponsoren vom 11. August bis 23. September in Fukushima Flughafen zu sehen sein. Die Installation ist darüber hinaus als Geschenk für die veranstaltende Fukushima University gedacht. Eine Geste der Verbundenheit und ein Anlass, der nach Vorstellung von Lillie Khan und Yasuaki Kitagawa keineswegs ihnen alleine gebühren soll. The Cave ist ein Anfang, eine Würdigung des Nichtvergessens. Fukushima darf aufgrund seiner unglaublich weltschicksalshaften Tragweite nie in Vergessenheit geraten.

Und das wird es auch nicht. Denn Lillie Khan gründete das Web-Label „engaged-4-fukushima“. Unter anderem, eine gerade in Aufbau befindliche Website, als virtuelles global-organisiertes Mahnmal für Künstler weltweit, die ihre etwaigen Skulpturen und Gemälde in Gedanken an Fukushima online stellen und als einen gemeinsamen Gedanken bündeln - gar aufrechterhalten. Ausgestattet mit Webcams, die analog zu Kerzen in der Kirche erinnern, werden die jeweiligen Kunstwerke weltweit live auf einer gemeinsam initiierten Plattform geschaltet. Zur Anschubfinanzierung des Projekts werden Sponsoren gesucht. „Es heißt, das Internet vergisst nicht.“ so Khan, „Folglich beste Voraussetzungen, um eine globale Wertschätzung zu initiieren, die man nachhaltig mit dem sukzessiven Ausbau der Bekanntheit dieser Website verknüpft. Und weil Kapital oft das Mittel ist, Katastrophen zu ignorieren, gar in ihrer Auswirkung zu verstärken, lenken wir nun das Sponsorengeld gezielt hin zur globalen Wahrnehmung: Ein Mahnmal, das sich finanziell mit der Dynamik eines Perpetuum mobile selbst erhält.“

Eine attraktive, weitreichende Idee, die laut der Künstlerin in den jeweiligen Ländern mit Paten organisiert wird, die sich als lokale Galeristen, Künstler, Lead- & Co-Sponsoren bzw. als engagierte Promoter dieses gesamten Mahnmals einbringen können. Interessierte Personen rund um dieses Projekt können sich zwecks weiterer Informationen mit Lillie Khan unter E-Mail in Verbindung setzen. Nähere Informationen auch unter http://www.ichunddugraphics.com

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