(openPR) Jahr für Jahr sorgen die im Frühjahr veröffentlichten Marktdaten für den Fahrradmarkt für Verwirrung. Dabei liegen die Daten der Institute IFH oder bbw Marketing sowie des Handels- und des Industrieverbandes nicht weit auseinander. In der Regel sind es eher die vielfach möglichen Interpretationen, die für offene Fragen sorgen können.
Aber bei allen Instituten bleibt die Feststellung: Ein Wachstum, wenn auch ein geringes, für den Fahrradmarkt bleibt. Und für dieses Wachstum sind die E-Bikes verantwortlich.
Nach der Veröffentlichung der Zahlen von ZIV und VDZ für 2012 im März 2013 hat bbw Marketing noch einmal das Verhältnis der E-Bikes zum gesamten Fahrradmarkt analysiert.
Es sind sich alle Experten einig. Nach der Menge war der Gesamtmarkt etwas rückläufig, was sich aber hinsichtlich des Wertes der Verkäufe nicht bemerkbar machte.
Die in Deutschland für den Verkauf zur Verfügung gestandene Menge an Fahrrädern belief sich in 2011 auf 4,1 Mio. Stück. In 2012 reduzierte sich die Menge auf 3,97 Mio. Stück (ZIV). Das bedeutete einen mengenmäßigen Rückgang von etwa 3 % auf der Herstellerseite. Auf der Handelsseite (VDZ) dagegen konnte der Fahrradmarkt ein Wachstum von 3 % verzeichnen. Dieser Widerspruch löst sich schnell auf, wenn man die Entwicklung bei den hochpreisigen Elektrofährrädern betrachtet.
Aber gerade die Ausweisung des gesamten Fahrradmarktes nach Wert bereitet den Analysten gewisse Schwierigkeiten. Der Herstellerverband weist ein Gesamtmarktvolumen von 2,02 Mrd. Euro aus und die beiden führenden Marktforschungsinstitute im Fahrradmarkt dagegen rd. 2,2 Mrd. Euro. Der Schlüssel liegt in der durchaus möglichen unterschiedlichen Betrachtungsweise der Verkaufspreise, wofür auch eine Vielzahl von Händlerbefragungen verantwortlich ist, die unterschiedliche Verkaufspreise für die einzelnen Fahrradtypen ausweisen. So liegt beispielsweise die Spannbreite bei den durchschnittlichen Verkaufspreisen bei E-Bikes laut Handel bei 1700,- bis 2000,- Euro und mehr.
Viel wichtiger als die absolute Höhe des Marktes sind somit die Betrachtungen der pozentualen Marktentwicklungen, auch die der einzelnen Fahrradtypen. Absolut haben die E-Bikes in 2012 um 24 % gegenüber dem Vorjahr zugelegt, was aufgrund der höheren Verkaufpreise gleichzeitig eine Erhöhung deren Marktanteils am Fahrradmarkt nach Wert auf 28 % bedeutete. Leicht ansteigend waren nach dem Wert des Absatzes auch weitere Fahrradtypen, was sich aber dennoch hinsichtlich deren Marktanteile am Gesamtmarkt nicht positiv auswirken konnte.
Aufgrund des Jahr für Jahr erhöhten Gesamtmarktvolumens werden in den nächsten Jahren hinsichtlich des Marktanteils die Zuwachsraten bei den Elektrorädern deutlich geringer ausfallen. Dennoch sind kurz bis mittelfristig bei einigermaßen normalen Witterungsverhältnissen durchaus absatzmäßige Steigerungen pro Jahr von 15 bis 20 % möglich. Eine Sättigung des Marktes dürfte erst bei einem mengenmäßigen Marktanteil
von 20 % (heute 10 %) eintreten. Diese Einschätzung teilen übrigens auch die Interessenvertreter von Industrie und Handel.
Das Wachstum beim Handel mit Fahrrädern betrug 2012 rd. 3 %. Beim Premiumhandel lag das Wachstum laut Aussage des Handelsverbandes sogar bei 5 %, womit gleichzeitig gestiegene Ansprüche an Service und an die Produkte verbunden sind. Und hier setzen die Studien FOKUS Elektrofahrräder und FOKUS Fahrräder (Ende Mai 2013) von bbw Marketing an, die neben den Marktentwicklungen gerade die Nutzer von Fahrrädern in den Vordergrund stellen.
? Welche Vorstellungen haben die Käufer von E-Bikes?
? Wie zufrieden sind die Käufer mit den Bikes bzw. den Marken?
? Welche Mängel haben die Nutzer festgestellt?
? Welchen Einfluss haben die Trends?
? Wie gestaltet sich die Vertriebsstruktur?
? Welche Marketing- und Servicemaßnahmen erwartet der Kunde?
? Wie sieht das Szenario für die kommenden Jahre aus?
? Wie gestaltet sich das Milieu der Käufer von E-Bikes nach Preisklassen?
Die Analyse liefert in einer Studie für die wesentlichen Fragestellungen des Fahrradmarktes, speziell für E-Bikes praxisnahe Informationen, und das abgesichert durch umfangreiche empirische Erhebungen. Die bbw Spezialstudie Konsumwelt 2013: E-Bikes ist zu beziehen bei: bbw Marketing Dr. Vossen & Partner, Liebigstraße 23, D-41464 Neuss, Fon: 02131.2989722, Fax : 02131.2989721, mail:









