(openPR) Wiesbaden, 04. Juli 2003 - Die Betreiberin des Kernkraftwerkes Biblis, die RWE Power AG, hat heute das nachfolgende Vorkommnis dem Hessischen Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde fristgerecht gemeldet, das nach der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen ist:
Demnach wurde am 29.06.2003 bei einer Anlagenbegehung an einem Kunststoff-Siebgehäuse des Abwasserbehandlungssystems eine geringfügige Tropfleckage erkannt. Die ausgetretenen Tropfen wurden in einem Sammelgefäß aufgefangen. Eine Freisetzung von Radioaktivität erfolgte nicht. Die Befundstelle wurde umgehend repariert.
Nach einer ersten Bewertung durch die Atomaufsichtsbehörde wurde der Befund von der Betreiberin zu Recht nach den deutschen Meldekriterien als Vorkommnis in die Kategorie N (Normal) eingestuft. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung und der Anlage war mit dem Vorkommnis nicht verbunden. Eine abschließende Bewertung wird unter Hinzuziehung des TÜV Nord vorgenommen.


