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Berliner Wohnungsmarkt: Kaufpreise steigen durchschnittlich um 20 Prozent

23.04.201311:44 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) Marktbericht Berlin von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale:
- Eigentumswohnungen in der Hauptstadt kosten mit durchschnittlich 2.586 Euro pro Quadratmeter 20 Prozent mehr als im Vorjahr,
- in Berlin-Mitte zahlen Käufer im Schnitt 4.156 Euro ,


- Quadratmeterpreis in Kreuzberg höher als in Charlottenburg, Pankow überzeugt als bezahlbare Alternative zum Prenzlauer Berg,
- Berliner Mieten steigen um 11 Prozent auf 8,40 Euro,
- im Vergleich zu 2011 werden Mietwohnungen um ein Fünftel teurer.

Nürnberg, 23. April 2013. Die Immobilienpreise in Berlin ziehen erneut deutlich an: Innerhalb eines Jahres sind die Kaufpreise für Wohnungen in der Hauptstadt im Schnitt um 20 Prozent auf 2.586 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Das zeigt der Marktbericht Berlin von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.

Kreuzberg: 3.018 Euro pro Quadratmeter
Die Hoffnung, dass dieser Trend anhält, beflügelt Privatkäufer wie Anleger. Die teuersten Wohnungen werden in Berlin-Mitte (4.156 Euro, +8 Prozent) angeboten, wo zahlreiche Neubauobjekte im Luxussegment entstehen. Das alte, reiche West-Berlin folgt mit Preisen um 3.000 Euro in den traditionell geschätzten Wohnlagen von Charlottenburg, Wilmersdorf und Zehlendorf.

Fest ins Visier der Wohnungskäufer gerückt sind jedoch längst auch Quartiere, die ihre Anziehungskraft erst in den letzten Jahren entwickelt haben. Kreuzberg etwa, wo der durchschnittliche Quadratmeter heute bereits zu 3.018 Euro gehandelt wird. Oder Friedrichshain, das im Ostteil der Stadt entlang der Spree über spektakuläre Lagen verfügt. Bislang sollte hier vor allem Gewerbe angesiedelt werden, doch angesichts der großen Nachfrage denkt mancher Bauherr um: Es sollen künftig mehr Wohnungen entstehen, seit 2012 sind die Preise um 20 Prozent auf 2.965 Euro gestiegen.

Käufer setzen auf die richtige Nachbarschaft
Am stärksten gestiegen sind die Preise in Pankow (2.419 Euro, +30 Prozent), das für Familien eine attraktive Alternative zum nahen Prenzlauer Berg ist, und im Wedding (1.418 Euro, +30 Prozent). Letzteres gilt zwar als Problemquartier, hat jedoch derart zentrumsnahe Lagen, dass die niedrigen Ausgangspreise fast automatisch steigen. Wer sich heute im Wedding eine Wohnung kauft, vertraut auch auf das Tempo und die Radikalität, mit der sich Berlin verändert. Heute raues Pflaster, morgen hip – was in anderen Städten Jahrzehnte dauert, traut man Berlin schneller zu.

Oft sind es einzelne Stadtteile, attraktive Mikrolagen innerhalb eines Bezirkes, die den Impuls zur Entwicklung geben. Mit der Zeit strahlen sie auf ihre Umgebung aus, lassen die Preise steigen. Das könnte so beispielsweise in Köpenick (2.345 Euro, +16 Prozent) oder in Treptow (1.791 Euro, +9 Prozent) kommen: Beide verfügen über tolle Lagen am Wasser und reichlich Grün. Attraktive Wohnungsneubauten versprechen Bewegung auf dem Markt und mit der Nähe zum neuen Flughafen kommt ein zusätzlicher Standortfaktor ins Spiel.

Mieten: seit 2011 um 20 Prozent gestiegen
Dass Wohnungseigentum in Berlin immer attraktiver wird, liegt auch an den rasant steigenden Mieten. Um 11 Prozent sind die Angebotsmieten bei Neuvermietung im vergangenen Jahr auf durchschnittliche 8,40 Euro nach oben geklettert. Gegenüber 2011 bedeutet das eine Verteuerung um 20 Prozent. In der Stadt ist daraus längst ein Politikum geworden. Der Senat ringt um Maßnahmen, gegen die Mietsteigerung anzusteuern. Auf der Straße sind Proteste gegen die Gentrifizierung einzelner Stadtteile an der Tagesordnung. Wer heute noch günstig zur Miete wohnt, vermeidet einen Umzug so lange es geht.

Wer einen neuen Mietvertrag unterschreibt, muss sich in den etabliert-angesagten Lagen rund um Berlin-Mitte (12,90 Euro, +10 Prozent) auf einen Mietzins zwischen 9 und 10 Euro einstellen. Egal ob Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Schöneberg oder Charlottenburg – die durchschnittlichen Mieten haben sich hier weitgehend aneinander angenähert.

Pankow und Weißensee: irgendwann fluglärmfrei
Günstiger kommt man, je nach Lage, in Tiergarten (8,60 Euro, +0 Prozent) an eine Mietwohnung. Neukölln ist mit 7,50 Euro weiterhin eine beliebte Adresse für junge Neu-Berliner mit kleinem Budget und Faible für ein buntes, kreatives Milieu.

Deutlich zugelegt haben die Mietpreise in Pankow (7,80 Euro, +11 Prozent) und Weißensee (7,60 Euro, +12 Prozent). Beide Bezirke werden in Teilen durch ihre Nachbarschaft zum noblen Prenzlauer Berg aufgewertet – und durch die Aussicht, nach der Stilllegung des Flughafens in Tegel fluglärmfrei zu sein.

Am preisgünstigsten wohnen die Berliner am nördlichen Ostrand der Stadt: In Hellersdorf oder Marzahn kostet der Quadratmeter im Schnitt um 6 Euro. Noch vor wenigen Jahren waren das allerdings die Durchschnittspreise der Gesamtstadt. In Marzahn lag der Wert 2011 noch bei 4,80 Euro.

Datenbasis für die Berechnung der Durchschnittspreise in Berlin waren 20.700 auf immowelt.de inserierte Angebote. Verglichen wurde jeweils das erste Quartal 2013 mit dem Vorjahreszeitraum. Die Mietpreise sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung, die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

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