(openPR) Nach Aussage von Herrn Dr. Fratschner, geschäftsführender Partner der Baumgartner & Partner Management Consultants GmbH in Hamburg sollte sich die Politik - wenn überhaupt - an den richtigen inhaltlichen Ansatzpunkten für eine marktgerechte Managervergütung ausrichten. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der Forderung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen eine steuerliche Nichtabsetzbarkeit "überhöhter Bezüge" anzustreben. Einmal davon abgesehen, dass damit die Frage nicht beantwortete wird, was "zu hohe" Bezüge nach diesem Modell im Einzelfall sind. Zudem bedeutet dieses Modell im Kern nichts anderes, als gesellschaftlich nicht gewollte Verhalten zu akzeptieren aber dies durch Besteuerungspolitik zu lösen.
Statt diesem Ansatz bietet sich ein Modell an, das die verschiedenen wirtschaftlich relevanten Erfolgsfaktoren einbezieht aber ohne wie das Schweizer Modell der "Lohnschere" nur auf das höchste und niedrigste Gehalt sich zu beziehen.
Für dieses Modell der unternehmens- und stellenwertorientierten Vergütungsfindung sind lediglich folgende drei Parameter erforderlich:
1) Korrelation vom mittl. Tarifgehalt zu mittlerem AT-und LA-Gehalt (Anm: AT= außertarifliche Angestellte/ LA=leitende Angestellte)
2) Wirtschaftlicher Erfolg des Unternehmens zum relevanten Benchmark (sofern vorhanden/ ansonsten absolut)
3) Erzieltes Wachstum in den zukunftsfähigen Geschäftsfeldern






