(openPR) Event: Zweiter Stammtisch für Geschädigte und Betroffene am 23.04.2013 in Berlin
Experten bringen sich ein: Rechtsanwälte, Politiker und Fachspezialisten besprechen mögliche Wege aus dem Dilemma
Presse willkommen: Medienvertreter sind eingeladen, gemeinsam mit Betroffenen und Experten zu diskutieren
Berlin, 15. April 2013 - Am 23. April 2013 findet der zweite Berliner Stammtisch für ‚Schrottimmobilien‘-Geschädigte statt. Mit dieser Veranstaltung trägt das idbm Privat-Institut der Bankdiplomatie KG das Problem der angeblichen Steuersparimmobilien gezielt in die Öffentlichkeit. Opfer dieser Form der Überfinanzierung von Wohnungseigentum erhalten damit eine wichtige Plattform, um ihr persönliches Schicksal in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Diskussionen mit Rechtsanwälten, Politikern sowie Medienvertretern sollen den Betroffenen mögliche Wege aus ihrem finanziellen Dilemma aufzeigen.
Stammtisch als Austauschplattform für Betroffene
Am 23. April 2013 treffen sich Experten und Besitzer von sogenannten Schrottimmobilien zum zweiten Mal in Berlin. Zwei weitere Stammtische dieser Art fanden bereits im März und April 2012 in Dresden und Leipzig statt. Mit Hilfe der Veranstaltungsreihe soll eine aktive Kommunikation zwischen den Betroffenen, Beratern und den Medien aufgebaut werden. Die unzähligen Geschädigten erhalten so ein eigenes Forum, über das sie die Öffentlichkeit sowie die Bankenwelt auf ihre Schicksale aufmerksam machen können.
Experten aus verschiedenen Bereichen nehmen teil
An der Veranstaltungen werden u. a. die Rechtsanwälte Susanne-Röder Müller, Norbert Hache, Dr. Marcus Feil und Jörg Siegmund sowie der Bankdiplomat Thomas Kerscher vom der idbm KG teilnehmen. Auch ein Vertreter der Berliner Grünen, der sich mit diesem Thema auf der politischen Ebene auseinander setzt, hat sein Kommen angekündigt. Darüber hinaus sind Medienvertreter eingeladen, gemeinsam mit Experten und Betroffenen zu diskutieren.
Teilnahme und Anmeldung / Akkreditierung
Opfer von Schrottimmobilien-Finanzierungen, Medienvertreter und Interessenten können sich bis zum 19.04.2013 unter der Telefonnummer 0800 / 800 80 44 kostenfrei zur Veranstaltung anmelden. Der Veranstaltungsort wird in Abhängigkeit von der Zahl der Anmeldungen kurzfristig bekannt gegeben.
Aktuelle Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie z.B. via www.twitter.com/bankdiplomatie.
Weiterführende Informationen: Das Problem „Schrottimmobilien“
In der jüngeren Vergangenheit hat sich die öffentliche Wahrnehmung vermehrt mit den Betrügern der Schrottimmobilien-Szene beschäftigt. So wurde bspw. gegen beteiligte Notare sowie Vermittler und Verkäufer angeblicher Steuersparimmobilien ermittelt und es kam zu ersten Strafprozessen. Hierzu erklärt der Dresdner Rechtsanwalt Jörg Siegmund: „Die Verurteilung einiger Täter ist ein wichtiger Erfolg. Dabei wird aber oft vergessen, dass die Probleme der übervorteilten Käufer hierdurch nicht beseitigt sind. In der Praxis bleiben die Betroffenen oft mit horrenden Schulden allein, während verschiedene Banken versuchen, sich aus ihrer Verantwortung zu entziehen. Dies führt nicht selten zu starken seelischen und damit verbunden auch physischen Beeinträchtigungen.“
Diese typischen Schicksale standen im Mittelpunkt der bisherigen Veranstaltungen in Berlin, Dresden und Leipzig. Siegmund ergänzt: „Es ist im Interesse aller Beteiligten, die Finanzierung von Schrottimmobilien aktiv anzugehen, damit ihre nicht zu einem volkswirtschaftlichen Problem werden, wie wir das z.B. in den Vereinigten Staaten erlebt haben. Daher richtet sich die Veranstaltung auch an Vertreter der Banken und alle relevanten Interessenvertreter, denn die Überfinanzierung von Wohnungseigentum wurde in Deutschland offensichtlich in signifikanten Größenordnungen vorgenommenen.“
In den USA hatten massenweise Kreditausreichungen an liquiditätsschwache Privatpersonen unter Fehleinschätzung der Sicherheitenwerte der beliehenen Immobilien zu erheblichen Verwerfungen geführt.











