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EEG - Alle verlieren

(openPR) Die von Politikern aller Parteien propagierte 'Energiewende' wird immer deutlicher zum Flop. Letztlich werden alle zu Kasse gebeten. Die Stromkunden müssen schon längere Zeit zahlen. Jetzt geht es auch den bisherigen Profiteuren an den Kragen.


Verluste durch die 'Energiewende'
Die Hiobsbotschaften häufen sich. Der Börsenwert der Firmen, die in der Solarstromwirtschaft engagiert sind, ist nach einem phantastischen Anstieg in den letzten Jahren ins Bodenlose gefallen. Dies gilt weltweit. Die Aktienkurse der dreißig größten Firmen in der Welt, die regenerative Energieanlagen bauen, stiegen zunächst schnell auf den vier- bis fünffachen Wert, um dann noch schneller auf 10 Prozent ihres maximalen Wertes zu fallen. Wer dort sein Geld längerfristig angelegt hat, hat hohe Verluste zu beklagen. Einige Firmen haben bereits Insolvenz anmelden müssen. Dann ist für Investoren das ganze Geld weg.

Bosch musste einen Verlust von mehr als einer halben Milliarde aus seinem unrentablen Photovol-taikgeschäft abschreiben. Siemens verbuchte einige hundert Millionen Euro Verlust aus dem offshore-Geschäft. Auch Hochtief und andere Firmen werden viele Investitionen für den Bau von offshore-Anlagen abschreiben müssen, wenn der weitere Bau von Windstromanlagen auf hoher See sich nicht mehr lohnt.

Subventionen schaden allen
Ursache für diesen Zusammenbruch sind die hohen Subventionen für Solarstrom, Windstrom und Biostrom, die dem Stromverbraucher mit Hilfe des EEG Erneuerbaren Energien Gesetzes aufgebürdet werden. Die Verbraucher sind aber nicht mehr bereit, die hohen und ständig weiter steigenden Subventionen mit immer höheren Strompreisen zu bezahlen. Der Widerstand der Geschädigten wird mit weiter steigenden Strompreisen wachsen. Deshalb versucht die Politik zurückzurudern. Die die Volkswirtschaft schädigenden Subventionen sollen abgebaut werden. Doch dann rentieren sich die heute laufenden regenerativen Energieanlagen nicht mehr. Eine Reihe von Investoren hat dies erkannt und sich aus dem Geschäft mit regenerativen Anlagen teilweise mit großen Verlusten zurückgezogen. Weitere Insolvenzen sind vorprogrammiert.

Es zeigt sich erneut: Mit Subventionen kann man den Markt längerfristig nicht steuern. Der Markt setzt sich durch. Daher ist jede Subvention von Übel. Am Ende leidet immer derjenige am meisten, dem man helfen wollte. Die Folgen der Agrarsubventionen sind ein warnendes Beispiel.

Ein anderes Beispiel ist das Zinnkartell, das den armen Förderländern die Abnahme der Produktion zu auskömmlichen Preisen garantierte. Die guten Preise führten zu einer Überproduktion mit wachsenden Lagerbeständen des Kartells. Für die Industrieländer wurde dies zu teuer. Sie stiegen aus dem Kartell aus. Im freien Markt fielen die Zinnpreise, weil das Angebot deutlich über der Nachfrage lag. Und der Absatz der armen Förderländer ging für Jahre stark zurück, denn es wurden zunächst die hohen Lagerbestände abgebaut. Auch die jahrzehntelangen Subventionen für den unrentablen deutschen Steinkohlebergbau haben der Wirtschaft großen Schaden zugefügt und eine wirtschaftliche Umstrukturierung des Ruhrgebietes stark verzögert.

Das Subventionsgesetz EEG ersatzlos streichen
Heinrich Duepmann, der Vorsitzende der Stromverbraucherschutz-Bewegung NAEB fordert: 'Es wird höchste Zeit, das planwirtschaftliche und unsoziale EEG ersatzlos zu streichen. Die wirtschaftlichen Schäden, die dieses Gesetz verursacht hat, sind riesig. Und sie wachsen von Tag zu Tag. Kaufkraft und Arbeitsplätze gehen verloren. Die energieintensive Industrie wandert ab. Die Absetzbewegung läuft schon seit Jahren. Doch Politiker reden davon immer noch als Möglichkeit. So werden wir alle ärmer. Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende.'

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Vorsitzender des Beirats NAEB e.V.

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