(openPR) Als wären sie Hasen - jagen NS-Einheiten in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges aus dem Zuchthaus Stein bei Krems frei gelassene, überwiegend politische, Häftlinge.
Der für die Entlassung verantwortliche Gefängnisdirektor, Franz Kodré und drei seiner Gefängniswärter werden von den Nazis hingerichtet, hunderte Männer beim Massaker in der Strafanstalt und in den umliegenden Orten wie z.B. Krems, Paudorf-Göttweig und Hadersdorf am Kamp ermordet.
„Die Kremser Hasenjagd“, der Dokumentarfilm über das Ereignis, ist nun frei im Internet verfügbar. Darin erzählen ZeitzeugInnen über ihre Erlebnisse rund um den 6. April 1945. Darüber hinaus dokumentieren die Filmemacher, Gerhard Pazderka, Enkel eines damals Ermordeten, und der Historiker Robert Streibel auch die Unterschiede im Umgang mit der Vergangenheit: in Hadersdorf am Kamp, wo der Konflikt um die Errichtung einer Gedenkstätte eskalierte und am Beispiel des engagierten Pfarrers der Gemeinde Paudorf-Göttweig.
Angesehen und auch runtergeladen werden kann der 45-minütige Film unter:
http://www.kremser-hasenjagd.at











