(openPR) Babybetten, Laufgitter und Laufställe müssen in jeder Hinsicht der DIN EN 716-1/2 entsprechen. Diese Norm besagt, dass die Geländerhöhe von der Oberkante des Lattenrosts bis zur Oberkante des Geländers, auf der niedrigsten Stufe, mindestens 60cm und auf der höchsten Stufe mindestens 30mm hoch sein muss. Bei den Gitterabständen wird ein lichtes Maß von 45-65mm vorgeschrieben. Diese Maße resultieren aus der durchschnittlichen Kopf-, Hand- und Fußgröße der Kinder und sollen ein Feststecken verhindern. Aus diesen Sicherheitsgründen wird auch auf überstehende Eckpfosten verzichtet.
Zu den strengen europäischen Sicherheitsstandards zählen natürlich auch abgerundete Kanten, keine hervorstehenden Spitzen und der richtige Abstand zwischen den Gitterstäben. Weiterhin sollten Laufgitter standfest, kippsicher und insgesamt robust sein, alle Oberflächen auf keinen Fall scharfkantig oder lose befestigt sein. Eventuelle Rollen müssen entsprechende Feststellmechanismen aufweisen, damit sich das Laufgitter nicht selbständig bewegen kann. Türen und Schlupflöcher müssen ausreichend gesichert sein und nicht vom Kind selbst zu öffnen sein. Dies hat sich in der Vergangenheit des Öfteren nicht durchgesetzt, Kinder haben die Sperren „durchbrochen“ und der Laufstall erfüllte so selbstverständlich seinen Teil nicht mehr. Auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall wenn man auf Türen innerhalb des Gitters oder gar herausnehmbare Gitterstäbe gänzlich verzichtet.
Natürlich ist auch auf hochwertiges und bruchfestes Material zu achten. Bei Holz ist weiterhin wichtig, dass alle Teile glatt, splitterfest und –frei sind und eventuelle Scharniere gesichert sind. Bezüglich der Lackierung und Verarbeitung des Holzes bzw. Kunstoffs oder Metalls sollten Eltern auf umwelt- und gesundheitsfreundliche Lacke und Versiegelungen achten. Empfehlenswert sind unbehandelte also naturbelassene Materialien, diese sind garantiert schadstofffrei. Schließlich ist es nicht auszuschließen, dass das Kind auch mit der Zunge oder dem Mund in Kontakt mit den Oberflächen kommt.
Stoßfeste Kunststoff-Schutzkappen an den Verbindungselementen einzelner Gitterseiten und gut abgedeckte Schrauben und Nuten helfen weiterhin, die Sicherheit für das Kind zu erhöhen. Genauso können Polsterungen an den Gittern nützlich sein, um Verletzungen beim Strampeln oder Drehen zu vermeiden. Auch Matratzen und Einlagen sichern das Kind – zumindest vor Kälte und als Polsterung gegen Verletzungen beim Hinfallen. Wie auch die Gestelle sollten natürlich auch diese Teile keine schädlichen Stoffe in sich haben.







