(openPR) Vor dem Hintergrund stetig steigender Energiepreise ist die Wärmedämmung von Gebäuden heute geradezu ein Muß. So mancher Hausbesitzer und Mieter denkt angesichts des langen und strengen Winters mit steigendem Unbehagen an die kommende Nebenkostenabrechnung. Eine künftige Preissteigerung um rund fünf Prozent pro Jahr erwartet auch die Deutsche Energie-Agentur. Betroffen sind dabei vor allem die Bewohner von Häusern, die vor Mitte der 1980iger Jahre gebaut wurden. Eine Investition in die Wärmedämmung ist daher mittel- und langfristig der beste Weg, um die Energiekosten im Neubau und bei der Energetischen Sanierung von älteren Bestandsgebäuden im Griff zu behalten.
Angenehme Nebeneffekte einer Wärmedämmung sind die Zunahme der Wohngesundheit und der Wohnbehaglichkeit, sowohl im Winter als auch im Sommer sowie die Wertsteigerung des Gebäudes. Eine Studie der Hochschule Nürtingen-Geislingen aus dem Jahr 2012 hat ergeben, dass sich nach Ansicht von 80 Prozent der Immobilienmakler der energetische Sanierungszustand einer Immobilie deutlich auf Preis, Vermarktungsdauer und auch auf den Vermarktungsaufwand einer Immobilie auswirkt.
Die Qual der Wahl hat der Bauherr bei der Wahl der Materialien. Sie reicht von preiswertem Polystyrol und anderen synthetischen Werkstoffen, Holz- und anderen Pflanzenfasern über Mineralwolle bis hin zu Schafwolle. Als Fachmann für Energetisches Bauen und Sanieren berät der Stuckateur Bauherren qualifiziert zu geeigneten Produkten und Verarbeitungsmethoden.
Wer die Renovierung seines Hauses, etwa wegen Putzschäden oder einem verblassten Anstrich ins Auge fasst, sollte solche Sanierungsanlässe gleich für die energiesparende Modernisierung nutzen. Denn die Kosten fürs Gerüst, Putz und Farbe entstehen dabei sowieso und die Kosten für die Wärmedämmung fallen dann anteilig deutlich geringer aus.
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass durch eine Wärmedämmung die Gefahr von Schimmelpilzbildung steige. Das wird unter anderem damit begründet, dass die Außenwände nach der Aufbringung von WDVS nicht mehr "atmen" könnten. Doch Wände müssen dicht sein, damit keine Wärme nach außen entweicht. So ist heute unter Fachleuten unumstritten, dass für die Feuchteabfuhr in einem Gebäude das korrekte Lüftungsverhalten der Bewohner von entscheidender Bedeutung ist. Außerdem liegt bei Gebäuden mit gedämmten Außenwänden die Oberflächentemperatur der Innenwände deutlich über den Oberflächentemperaturen ungedämmter Wände. Damit wird das Risiko der Schimmelpilzbildung im Gebäude durch eine Sanierung sogar entscheidend reduziert.
Eine entsprechende energetische Sanierung spart also viel Energie und damit Heizkosten. Die Ausgaben amortisieren sich mittelfristig, vor dem Hintergrund steigender Energiepreise vermutlich früher. Mancher Immobilieneigentümer schreckt vor relativ hohen Investitionen zurück. Das muss nicht sein, denn viele staatliche Stellen bieten teils üppige Fördermittel an. Der qualifizierte Stuckateur-Fachbetrieb kennt sich auch bei Fördermitteln aus und gibt Tipps, wo und wie man solche Mittel beantragt.











