(openPR) Verehrte Kunstfreunde,
wir freuen uns, Ihnen einige Highlights der 116. Internationalen Bodensee-Kunstauktion vorzustellen.
Im Bereich der religiösen Malerei erwarten den Liebhaber christlicher Kunst einzigartige Schätze. So findet sich mit der Ausrufnummer 488 und einem Limit von 7.500 Euro eine spätgotische Altartafel mit der Darstellung des Hl. Martin aus der Ulmer Zeitblom-Werkstatt ebenso wie Carl Bökers großformatiges Frühlingsbild mit dem Titel „Am Wegkreuz“ (Ausrufnummer 530, Limit 8.800 Euro). Die Komposition verbindet das religiöse Thema aufs köstlichste mit der romantisierenden Genremalerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Leicht aus der Mittelachse verrückt, verweilen während der alljährlichen Fronleichnamsprozession vor prächtiger Gebirgslandschaft drei Kinder an einem Marterl, um ihre Gebete an den Gekreuzigten zu richten.
„Täglich war sonst ein Fest / Jetzt hab'n wir die Pest! / Ein großes Leichennest: / Das ist der Rest! / O du lieber Augustin / Leg' nur ins Grab dich hin / O du herzliebes Wien / Alles ist hin!“. Diese beiden (letzten) Strophen des berühmten Liedes schildert der Waldmüller-Schüler Adam Brenner (1800 – Wien – 1891) in atmosphärischer Weise in seinem 1841 datierten Gemälde mit dem Titel „Lieber Augustin, der in der Pestgrube erwacht“. Das Gemälde hat die Ausrufnummer 529 und ein Limit von 5.500 Euro.
Zum Aufruf gelangt mit der Ausrufnummer 2156 (siehe Bild) ebenfalls eine höfische Präsentationsdose des Königs Ferdinand I. von Bulgarien. Das Limit liegt bei 28.000 Euro. Sie verdeutlicht in exemplarischer Weise die einstige Größe des Reiches, welches durch den deutschen Prinzen Ferdinand zu Sachsen-Coburg 1908 in die Unabhängigkeit geführt wurde. Gefertigt in 18 Karat Gelbgold und besetzt mit ca. 4 Karat Diamantrosen besticht die nur 8 cm große ovale Dose nebst der Kostbarkeit ihrer Materialien durch die feine Ziergravur sowie die hochfeine Porträtminiatur des Zaren auf dem Scharnierdeckel. Die Meistermarke samt Modellnummer verweist auf ihre noble Herkunft aus dem Wiener Atelier Christian Friedrich Rothes. Werke dieses begehrten Juweliers finden sich unter anderem in der Wiener Schatzkammer – die derzeit höchste Auszeichnung für exquisites Kunsthandwerk!
Eine ausführliche Betrachtung lohnt sich auch bei der Sächsischen Barockkommode aus Fichte mit originaler Marmorplatte sowie reichem originalem Bronze-doré-Beschlagwerk. Ein äußerst elegantes Möbel aus der Zeit um 1745-50 mit der mit der Ausrufnummer 1438 und einem Limit von 14.000 Euro.
Unter den Edelsteinen unerreicht ist die Schönheit kolumbianischer Smaragde – dies beweist der herzförmige Gelbgoldanhänger mit einem nahezu überirdisch leuchtenden Smaragd von über 10 Karat mit der Ausrufnummer 1785 und einem Limit von 29.000 Euro. In unserer Schatztruhe findet sich überdies mit der Ausrufnummer 1862 ein filigranes Jugendstil-Brillantcollier in Platinfassung mit einem Anhänger in Rautenform und über 6 Karat Brillanten und Diamanten (Limit 9.000 Euro) sowie mit der Ausrufnummer 1790 ein opulenter Brillant-Broschanhänger mit circa 9,44 Karat (!) feinster Brillanten und Diamanten in Weißgoldfassung (Limit 11.500 Euro).
Mit dem Hinweis auf zwei lebensgroße Bronze-Löwen (Ausrufnummer 1460, Limit 14.000 Euro) nach Renaissance-Vorbild, meisterhaft gefertigt von der neapolitanischen Gießerei Chiurazzi, beenden wir die Vorschau und laden Sie herzlich dazu ein, sich vor Ort von dem reichen Angebot zu überzeugen!
Unser Haus ist vom 30. März bis 9. April täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Auktion findet 11. bis 13. April 2013 statt.
Interessierte haben die Möglichkeit, per Post, Telefon, Fax, Internet oder persönlich mitzubieten. Informationen und Abbildungen nahezu aller Objekte finden Sie unter www.zeller.de oder Sie kontaktieren uns in Pressefragen unter
Mit freundlichen Grüßen
Kathrin Dünser









