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DSW warnt vor sozialer Ausgrenzung

26.03.201307:58 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: DSW warnt vor sozialer Ausgrenzung
Politik muss
Politik muss "graue Wohnungsnot" verhindern

(openPR) Für Deutschland wird das Jahr 2020 eine weitere Wende bringen: die Bevölkerungswende! Denn das Land wird sich durch den demografischen Wandel in vielen Regionen stark verändern. So wird sich in den nächsten zehn Jahren die Zahl der Über-80-Jährigen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von heute rund 3,7 Millionen um 40 Prozent auf mehr als fünf Millionen erhöhen. Tendenz steigend. Wenn jetzt nicht endlich die Rahmenbedingungen für einen barrierefreien Ausbau der Immobilienbestände gesetzt werden, droht eine „graue“ Wohnungsnot!



Altengerechte Wohnungen meistern den Wandel
Die Schaffung von mehr altengerechten und damit barrierefreien Wohnungen ist schon jetzt eine der wichtigsten sozialen Fragen. Doch nicht nur das: Auf Grund der steigenden Miet- und Energiekosten bei unzureichender Rente, müssen immer mehr ältere Menschen in kleinere Wohnungen umziehen. Nicht selten ist es auch den „gebrochenen Erwerbsbiografien“ geschuldet, die es in längeren Phasen von Arbeitslosigkeit, Kindererziehung, Niedriglöhnen und dauerhaft geringfügiger Beschäftigungen den Senioren nicht mal mehr gestatten, von ihrer spärlichen Rente in Würde zu leben. So gehen immer mehr Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiografien in Rente und altengerechte Wohnungen sind heute schon Mangelware. Nur rund fünf Prozent aller Senioren leben in altengerechten Wohnungen. „Wir müssen endlich über neue Wohnformen nachdenken“, fordert Mohammadi Akabach, Geschäftsführer der Deutschen Seniorenwerbung (DSW). „Zum Beispiel kleinere, energieeffiziente, altengerechte und vor allem bezahlbare Wohnungen für Senioren. Oder auch Wohnanlagen mit Gemeinschaftsräumen als Alternative zum Mehrgenerationenhaus.“ Solche Gemeinschaftseinrichtungen beugen der Vereinsamung vor und helfen vermeiden, dass Senioren vorzeitig ins Heim müssen. Laut dem Deutschen Mieterbund müssten bis 2025 mindestens 2 Millionen zusätzliche altengerechte Wohnungen durch Neu-, Um- oder Ausbau geschaffen werden. Damit sind im Wesentlichen Nutzungseinschränkungen im Bad, fehlende Bewegungsflächen, zu schmale Türen, zu viele Stufen und Schwellen u.v.m. gemeint, die den Alltag vieler Senioren beeinträchtigen. Nicht nur, dass diese Barrieren eine selbstständige Lebensführung einschränken, sondern sie führen auch zu häufigeren Unfällen und Stürzen oder machen im Bedarfsfall eine Pflege zuhause unmöglich. Daher wird im Neubau das Thema Barrierefreiheit inzwischen immer mehr zum Standard. Wogegen es im Altbestand einen dramatisch großen Bedarf gibt.

Die Politik muss Signale setzen
Der Öffentlichen Hand sind diese Zahlen nicht neu. Leider wird immer noch nicht gegengesteuert. Ganz im Gegenteil: Die eher bescheidenen Fördermittel von rund 80 bis 100 Mio. Euro für den Aus- und Umbau der Seniorenwohnungen wurden gestoppt. Damit steht der Bedarf im krassen Widerspruch zu dem, was die Bundesregierung unternimmt. „Wir brauchen dringend eine deutliche Erhöhung der staatlichen Fördermittel sowie attraktive steuerliche Anreize“, stellt Akabach heraus. „Zudem klare Auflagen für den Neubau von barrierefreien Wohnungen.“ Wird dieser Wohnraum nicht geschaffen, müssen solche Senioren ins Pflegeheim, die auch gut zuhause betreut werden könnten. Zumal der Großteil der Menschen laut Umfragen ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden erleben möchten. Da heute ein stationärer Pflegeplatz schon etwa 1.500 Euro pro Monat kostet und damit teurer ist als eine ambulante Pflege zuhause, bedeutet das erhebliche Zusatzkosten für die Sozialkassen. Deshalb ist vor allem Weitsicht gefordert, damit es in 20 oder 30 Jahren keine Engpässe durch die explodierende Anzahl von pflegebedürftigen Menschen entstehen. Wird diese Chance vertan, darf sich das Land auf riesige Mehrkosten und viele neue Probleme einstellen.

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