(openPR) Aus unserer Erfahrung gibt es fünf besonders kritische Punkte in der Unternehmensnachfolge. Widmen Sie diesen bitte ein besonderes Augenmerk und nehmen sie in Ihre Nachfolgeplanung auf.
• Kritischer Faktor 1: Die wachsende Familie:
Bisher hat das Unternehmen die Gründer-Familie ernährt. Künftig soll das gleiche Unternehmen die beiden Kinder-Familien ernähren und dem Senior noch eine auskömmliche Rente abliefern. Das geht nicht. Werden Sie sich deshalb frühzeitig bewusst darüber, welche Familienstämme das Unternehmen künftig noch ernähren soll und kann.
• Kritischer Faktor 2: Fehlende Zeit:
Der Unternehmer steht in der Blüte seines Lebens, die Kinder machen gerade Abitur. Die Nachfolge wird entspannt angegangen und damit meistens zu spät. Faustformel: starten Sie 10 Jahre vor dem geplanten Ausstieg mit den ersten Überlegungen dazu, werden Sie 5 Jahre vor dem Ausstieg konkret. So geraten Sie nicht unter Druck und haben zu jederzeit das Heft des Handelns in der Hand.
• Kritischer Faktor 3: Kaufpreis ungleich Firmenwert:
Der übernehmende Junior soll dem Senior monatlich eine stattliche Rente zahlen ohne dass das Unternehmen in der Vergangenheit in der Lage gewesen wäre, den entsprechenden Kapital-dienst zu leisten. Der Junior erkennt diese Dauerbelastung nicht bzw. traut sich nicht, diese anzusprechen. Deshalb: seien Sie fair zu Ihren Kindern!
• Kritischer Faktor 4: Fehlendes Know-How:
Der Ablauf der Unternehmensnachfolge ist ja ganz einfach: mein Sohn übernimmt die Firma und zahlt mir einen Kaufpreis dafür. Ganz so einfach ist es nicht, wie Sie jetzt wissen. Sprechen Sie deshalb frühzeitig mit Profis über das Thema und machen Sie sich mit den Fallstricken vertraut (für den Nachfolger gilt das Gleiche: er benötigt eigene Berater).
• Kritischer Faktor 5: Keine Notfallplanung:
Eine Unternehmensnachfolge muss nicht immer geordnet erfolgen. Auch eine zwangsweise Nachfolge aufgrund von schwerer Krankheit oder Tod des Unternehmers ist eine Unterform der Unternehmensnachfolge. Die jedoch selten geregelt ist. Vernachlässigen Sie also bitte die Themenbereiche Vollmachten und Testament nicht.
Wenn Sie mehr über das Thema "Unternehmensnachfolge in KMU" wissen wollen, stehen wir Ihnen für weiterführende Gespräche zur Verfügung.
stehen wir Ihnen für weiterführende Gespräche zur Verfügung.
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