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Lebendiger Dialog zwischen Politik und Fachhandwerk auf der ISH 2013

22.03.201317:54 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Lebendiger Dialog zwischen Politik und Fachhandwerk auf der ISH 2013
Innungsobermeister Mirko Fenner, Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, Dr. Martin Viessmann (v. li.)
Innungsobermeister Mirko Fenner, Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, Dr. Martin Viessmann (v. li.)

(openPR) Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hessen lud anlässlich der Messe ISH, die vom 12. bis 16. März 2013 in Frankfurt stattfand, Landes- und Kommunalpolitiker zu begleiteten Messerundgängen ein. Ziel der Initiative war es, den Dialog von Politik und Handwerk zu fördern und den Politikern die Gelegenheit zu geben, sich über innovative Heizungssysteme, die Nutzung erneuerbarer Energien und intelligente Klimatechnik zu informieren. Insgesamt 14 Politikvertreter fast aller Fraktionen folgten der Einladung.



„Die ISH ist eine Traditionsmesse, die durch das Handwerk begründet wurde. Sie ist eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Energie- und Klimatechnik zu verschaffen. So kommen einige der innovativsten Unternehmen in diesem Segment aus Hessen“, unterstrich Dr. Thomas Schäfer, Hessischer Minister der Finanzen, der selbst am Messerundgang teilnahm. Sein Ressort umfasst auch den Bereich Bauen, weshalb die energieeffiziente Gebäudetechnik ein Schwerpunkt der ISH-Gespräche war. Dazu Schäfer: „Wir haben uns vorgenommen, bei anstehenden Maßnahmen des Landes Hessen die Energieeffizienzvorgaben, die europaweit erst 2020 erreicht werden sollen, schon heute zu erfüllen. Auf der ISH konnte ich mir einen Eindruck von den vorhandenen Lösungen und Entwicklungstrends verschaffen.“

Dies interessierte auch Mark Weinmeister, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Anlässlich des gemeinsamen Messerundgangs mit Landesinnungsmeister Jürgen Jakob, Geschäftsführer Manfred Hertle van Amen und weiteren Mitgliedern des Verbandsvorstandes erläuterte er: „Als Ministerium entwerfen wir Modelle, wie wir die Energiewende sinnvoll und nachhaltig realisieren können. Im Dialog mit Handwerk und Herstellern betrachten wir dabei vor allem die praktische Umsetzung, zum Beispiel die Frage, mit welchen technischen Lösungen Energieeffizienz erreicht werden kann und mit welchen Kosten dies verbunden ist.“

Lösungsansätze hierzu gibt es viele. Für Landesinnungsmeister Jakob stand auf der ISH diesbezüglich insbesondere das Thema energieeffiziente Heizung im Fokus. Von der Wärmeerzeugung über die Speicherung der erzeugten Wärme bis zur Verteilung und Vernetzung im gesamten Gebäude bieten sich hier zahlreiche Möglichkeiten, Energie und Kosten zu sparen. „Nicht immer muss es dabei um den kompletten Austausch der Heizungsanlage gehen. Auch kleine Maßnahmen zur Optimierung und Modernisierung bestehender Anlagen haben große Wirkungen“, betonte Jakob.

Das Handwerk steht bereit

Aus Sicht des Fachverbands birgt gerade der häusliche Bereich ein großes Potenzial in punkto Energiewende. Nur 12 Prozent der Heizungsanlagen in deutschen Eigenheimen arbeiten effizient und umweltschonend. Darüberhinaus sind mehr als sechs Millionen Heizungsanlagen älter als 20 Jahre. Daher steht fest: Die Energiewende beginnt im Heizungskeller, denn Energie, die nicht verbraucht wird, muss gar nicht erst erzeugt werden.

Noch aber scheuen die Hauseigentümer die Kosten, wie eine aktuelle Verbraucherumfrage der Messe Frankfurt zum Thema zeigt. Ein weiterer Faktor für den Modernisierungsstau ist demnach bei vielen Eigentümern die Unwissenheit über das technisch Machbare. Mark Weinmeister setzt vor diesem Hintergrund auf die Kooperation von Politik und Handwerk bei der Ansprache von Hauseigentümern. „Die Sanitär- und Heizungsbauer sind der Transmissionsriemen hin zum Kunden. Eines dürfen wir dabei jedoch nicht vergessen: Das Handwerk braucht für eine gute Beratung auch verlässliche Rahmenbedingungen. Hier ist die Zusammenarbeit zwischen Politik und Handwerk wichtig, denn das Handwerk weiß, was vor Ort passiert“, so Weinmeister.

Eine Sichtweise, die auch Jürgen Jakob teilt. Er hob hervor, dass das Handwerk startklar sei und nur darauf warte, gefordert zu werden. Dabei gehe es in der Beratung stets darum, eine auf die jeweiligen Gegebenheiten des Gebäudes und die Bedürfnisse seiner Bewohner zugeschnittene Lösung zu finden, die zudem kostenverträglich sei. In diesem Sinne konnte der Fachverband die Messe ISH 2013 nutzen, um Industrie, Fachhandwerk und Politik miteinander ins Gespräch zu bringen. Manfred Hertle van Amen, Geschäftsführer des hessischen Fachverbands, zieht daher auch eine positive Bilanz der Initiative: „Wir haben unser Ziel erreicht, bei der Politik das notwendige Bewusstsein für das Thema Energieeffizienz herzustellen und werden den Schwung der ISH in die Zukunft mitnehmen.“

Um die Dynamik der Entwicklung zu untermauern, kündigte der Fachverband zudem die Auslobung eines Umweltpreises für die ISH 2015 an. Auf diese Art und Weise soll anlässlich der Messe im Zweijahresrhythmus jeweils eine besonders gelungene Energiesparmaßnahme im häuslichen Bereich in Hessen ausgezeichnet werden. Der „Energiesparpreis des hessischen Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks“ ist mit 5.000,- Euro dotiert.


Hintergrund:
Die Frankfurter Fachmesse ISH blickt auf eine über 50-jährige Tradition zurück und zeigt aktuelle Entwicklungen und Trends rund um die Themen Bad, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik sowie Erneuerbare Energien auf. Mit 2.434 Ausstellern und rund 190.000 Besuchern gehört sie zu den größten Messen der Welt.

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