(openPR) Angesichts der Diskussionen um die Vorgehensweise der Banken in Zypern fragen sich auch die heimischen Sparer wie sicher ihre Einlagen sind. Die österreichischen Sparer haben ihr Vermögen auf mehrere Banken verteilt, insgesamt 156 Milliarden Euro haben die Österreicher auf der hohen Kante. 126,3 Milliarden Euro davon sind durch die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt.
Für dem Ernstfall gibt es in Österreich fünf verschiedene Einlagensicherungskreise: für Raiffeisen, die Sparkassen, die Hypobanken, die Volksbanken und für alle anderen Institute. Geht eine Bank in Konkurs, sollen innerhalb des Verbunds die anderen Banken einspringen.
Insgesamt würde die Einlagensicherung die österreichischen Banken also (wie schon oben erwähnt) 126,3 Milliarden Euro kosten. Zunächst müssten die anderen Bankinstitute, wenn diese dazu nicht in der Lage sind am Ende der Staat einspringen. Ist das zur Rettung von kleinen Banken noch ein gangbarer Weg, ist das für die heimischen Großbanken ein undurchführbares Unterfangen.
Und damit ist auch die Aufteilung auf mehrere Geldinstitute im Ernstfall keine wirkliche Absicherung, aber angesichts der Erfahrungen der letzten Jahre ist das wenig überraschend. Hinsichtlich der bescheidenen Verzinsung stellt sich ohnehin die Frage warum nach wie vor rund 50% der Österreicher auf das gute alte Sparbuch setzen.
www.blog.ihr-finanzierungs-check.at widmet sich hauptsächlich dem Thema Finanzierung, mitunter werden aber auch aktuelle Themen ganz allgemein „rund ums Geld“ angesprochen.





