(openPR) Bauunternehmen Mathäus Schmid erstellt Bauwerke mit besonderem Konzept
Mit dem Bau der 114 Meter hohen „Schapfenmühle“ in Ulm, einem der größten Getreidesilos der Welt, hat das Baltringer Bauunternehmen Matthäus Schmid in der deutschen und internationalen Baufachpresse bereits für Aufsehen gesorgt. Der Turm entstand in der so genannten Gleitbauweise, einem besonderen Bauverfahren, bei dem die Erstellung des Bauwerks nicht taktweise, sondern stetig erfolgt. Die Schalung gleitet mit einer Geschwindigkeit von 15 Zentimetern pro Stunde an Kletterstangen kontinuierlich in die Höhe. In einem Nachfolge-Projekt errichtet der Bauspezialist Schmid zur Zeit im bayerischen Thannhausen zwei Getreidesilos mit jeweils 55 Metern Höhe, ebenfalls in Gleitbauweise. Auftraggeberin des 1,7 Millionen Euro umfassenden Bauauftrags ist die Deisenhofer Grundstücks GbR. Die Entscheidung zugunsten des Bauunternehmens Schmid fiel auch aufgrund des Referenz-Objektes „Schapfenmühle“, mit dem die Firma Anfang des Jahres ihre Kompetenz in Sachen Gleitbauweise unter Beweis gestellt hat. „Es lagen uns drei Angebote vor, die wir eingehend geprüft haben. Am Ende entschieden wir uns für die Firma Schmid, die uns sowohl in qualitativer als auch in preislicher Hinsicht überzeugt hat“, betont Bauherr Max Deisenhofer von der Deisenhofer Grundstücks GbR, und fügt hinzu: „Das Projekt ist im Plansoll, wir sind mit dem Verlauf der Bauarbeiten bisher sehr zufrieden.“ Die in Thannhausen entstehenden Getreidesilos haben ein Fassungsvermögen von circa 10.000 Tonnen Getreide. Sie werden im Zweischichtbetrieb mit 18 Mann pro Schicht an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr errichtet. Der besondere Vorteil der Gleitbauweise liegt vor allem in der Geschwindigkeit: Pro Turm benötigt das Team des Bauunternehmens Schmid aufgrund des kontinuierlichen Betonier- und Schalungsprozesses lediglich zehn Tage Bauzeit.
Das Prinzip der Gleitbauweise ist relativ einfach: Die Schalung, mit deren Hilfe das Bauwerk erreichtet wird, wird an Kletterstangen hochgezogen und gleitet mit einer Geschwindigkeit von 15 Zentimetern pro Stunde in die Höhe. Diese kontinuierliche Aufwärtsbewegung erfordert, dass die Bewehrung und der Beton pausenlos eingebaut werden. Während ein Eisenflechter am oberen Ende des Bauwerks Bewehrungsstäbe in die Konstruktion einbindet, überwacht der so genannte Gleitmeister den Betonierprozess am unteren Ende des Turms. Die besondere Herausforderung des Bauvorhabens besteht darin, dass der Beton bei der Verarbeitung eine gewisse Steifigkeit aufweisen muss, bevor der Gleitprozess fortgeführt werden kann. Ist das Baumaterial zu nass, läuft es aus, ist es zu trocken, bleibt es an der Schalung kleben.
Die beiden Getreidesilos verfügen über jeweils neun Silozellen mit einer Zellengröße von je 4,50 x 4,50 Meter und nehmen insgesamt 23.250 Kubikmeter umbauten Raum ein. Die gesamte Siloanlage hat eine Grundfläche von 14,6 x 28,9 Meter und ist auf einer Stahlbetonplatte erbaut, die auf einer Anzahl von Bohrpfählen ruht. Insgesamt werden im Rahmen des Silo-Projekts 450 Tonnen Baustahl und 4.500 Kubikmeter Beton verbaut.
Weitere Informationen:
Dipl.-Betriebswirt (FH) Fridolin Schmid
Matthäus Schmid Bauunternehmen GmbH + Co. KG
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