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Zu viel Alkohol ist laut WHO grösstes Krankheitsrisiko in Europa

15.03.201308:16 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Zu viel Alkohol ist laut WHO grösstes Krankheitsrisiko in Europa
Hilfe für Alkoholiker
Hilfe für Alkoholiker

(openPR) Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat diese Woche den neuen “Europäischen Gesundheitsbericht” vorgelegt. Neben den Lebenserwartungen und der Problematisierung von sozialen Unterschieden geht es dabei auch um die grössten Gesundheitsrisiken in Europa. Neben Rauchen wird Alkohol als grösstes Risiko für Krankheiten genannt. Jeder Sechzehnte Europäer, das sind 6,5% der Bevölkerung, stirbt aufgrund von zu hohem Alkoholkonsum. Alkohol wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs in Verbindung gebracht. Der Bericht der WHO zeigt auch auf, dass in Ländern mit besonders hohem und verbreitetem Alkoholkonsum die Lebenserwartung deutlich geringer liegt als in anderen. So liegt die Lebenserwartung für Männer in Russland bei nur knapp über 60 Jahren. Dies sind fast 20 Jahre weniger als die für Männer in Südeuropa, wo tendenziell weniger getrunken wird.
Die WHO hatte bereits in früheren Publikationen darauf hingewiesen, dass mehr als 7 g reiner Alkohol am Tag gesundheitsschädlich ist. 7 g entsprechen z.B. einem kleinen Glas Bier am Tag. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es geschätzte 12 Mio. Menschen, die diese Menge regelmässig überschreiten. Lediglich knapp 2 Mio. unter ihnen kann man als körperlich abhängige Alkoholiker bezeichnen, der Rest sind Menschen mit Alkoholproblemen, die sich laut WHO erheblichen gesundheitlichen Gefahren aussetzen. Lavario, grösster Anbieter von Alkohol-Selbsthilfeprogrammen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, http://lavario.de/alkoholsucht, verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass es im deutschsprachigen Raum bisher kaum Therapieangebote gebe, welche weniger Alkohol zum Behandlungsziel haben. Alkoholtherapien bedeuten fast immer Alkoholentzug und dauerhafte Abstinenz, was einerseits für die meisten Menschen mit Alkoholproblemen gar nicht notwendig ist, und andererseits schreckt es die meisten Menschen auch ab, überhaupt etwas zu unternehmen, um die Alkoholmengen zu reduzieren. Der WHO-Bericht diese Woche zeigt hingegen noch einmal die Chancen in Bezug auf ein längeres und gesünderes Leben auf, welche sich aus weniger Alkohol ergeben. Mehr Informationen zu diesem Thema findet man auf http://lavario.de/alkoholsucht-therapie.

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