(openPR) Samstag, der 3. Dezember 2005 gilt als Welttag der Behinderten. „Gerade diese Patientengruppe stellt Mediziner oft vor Probleme, die in der Ausbildung zu kurz kommen“, bedauert der Leiter der Korker Séguin-Klinik für Menschen mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung, Dr. med. Peter Martin. Die Séguin-Klinik zählt zum Epilepsiezentrum Kehl-Kork, das nur wenige Kilometer von Straßburg/Frankreich entfernt liegt. In seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ärzte für Menschen mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung e.V.“, fordert der Facharzt für Neurologie und Psychiatrie „mehr staatliche Unterstützung für Schwerstbehinderte“. Dazu zähle neben finanziellen Hilfen auch eine fachliche Würdigung. In Deutschland werden diese Kenntnisse nach Ansicht des Experten weder im Studium, noch in der Weiterbildung ausreichend vermittelt. „Gerade Patienten mit schwerer geistiger Behinderung fällt es oft schwer ihre Schmerzen zu schildern“, bedauert Martin. Die Klinik, die Kranke sowohl ambulant, als auch stationär aufnimmt, wurde im Wissen um das mangelhafte Versorgungsangebot für Behinderte geschaffen. Informationen über Hilfsangebote unter www.diakonie-kork.de oder telefonisch unter 07851-84-0.
Postanschrift:
Diakonie Kork
Epilepsiezentrum
Séguin-Klinik
Landstraße 1
77694 Kehl-Kork
((Über Weihnachts-Spenden, z.B. für barrierefreien Schwimmbadzugang auf das Konto 200 506 133 bei der Ev. Kreditgenossenschaft Karlsruhe (BLZ 660 60 800), aber auch Briefmarken- oder Korkenspenden an landesweit aufgestellten Sammelbehältern freuen sich die Betroffenen.))











