(openPR) Management-Studie 2005 "Mittelstand in Deutschland" der Haufe Akademie und der Wirtschaftsjunioren Deutschland erschienen/ Thorsten Westhoff: Unternehmen setzen weniger auf Politik
Berlin, 01. Dezember 2005. Die deutschen Führungskräfte im Mittelstand beurteilen die aktuelle Situation ihrer Unternehmen überwiegend positiv. Auch für die nächsten Jahre rechnen nur 12 Prozent mit einer Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Basis. Als zentrale externe Herausforderungen sehen sie die steigenden Rohstoffpreise, die zunehmende Bürokratisierung und den Kostendruck durch Billiganbieter. Unter den intern steuerbaren Zielen setzen sie Umsatzwachstum, Innovation und eine bessere Eigenkapitalausstattung auf die ersten Plätze. Lösungswege erkennen sie vor allem in der Optimierung der Kundenorientierung und der Kostenstruktur sowie in der Qualifizierung der Mitarbeiter.
Das sind zentrale Ergebnisse der Management-Studie 2005 "Mittelstand in Deutschland", die gemeinsam von der Haufe Akademie und den Wirtschaftsjunioren Deutschland unter mehr als 200 Führungskräften und Unternehmern im Mittelstand durchgeführt wurde. Themen waren neben den grundsätzlichen Einschätzungen zur wirtschaftlichen Lage auch die eingesetzten Management-Konzepte sowie die Widerstände gegen eine optimale strategische Ausrichtung der Unternehmen.
"Die Unternehmen sind darin geübt, Kritik an der Politik zu äußern und weit reichende Forderungen zu erheben", so Thorsten Westhoff, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, zu den Ergebnissen: "Doch die Studie zeigt: Die Unternehmen sind auch durchaus in der Lage, die Aufgaben zu sehen, die sie selbst erledigen können. Mehr noch: Gezwungen, ihre Erwartungen an die Politik immer weiter zurückzuschrauben, gilt ihr erster Gedanke keineswegs den Steuerparadiesen, sondern den zentralen Fragen am gewählten Standort: der Steigerung des Absatzes, der Produktivität, der Effizienz. Das Jammern ist vorbei."
Die Studie ist elektronisch abrufbar unter www.haufe-akademie.de/studien.
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