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Jede Wand stoppt Kommunikation

12.03.201315:51 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Jede Wand stoppt Kommunikation
Büroraum (c) conceptsued 2013
Büroraum (c) conceptsued 2013

(openPR) 10 Jahre Münchner Büro-Architekt conceptsued°: Warum Arbeitswelten in Deutschland nicht sind, wie sie sein könnten

München, 12. März 2013. Internet, Laptop, Smartphone, Tablet PC: Die technischen Innovationen der vergangenen 25 Jahre sind gewaltig. Der Nutzen, den deutsche Unternehmen aus der gewonnenen Flexibilität ziehen, ist gering. Seit 10 Jahren unterstützt der Münchner Berater conceptsued° Unternehmen in ganz Deutschland dabei, Arbeitswelten zu kreieren, die für Geschäftsführer wie Mitarbeiter gleichermaßen effektiv sind. Dabei erfährt conceptsued°-Gründer Timo Brehme immer wieder: „Viel zu selten beachten sowohl die Planer von Büroimmobilien als auch deren Mieter: Jede Wand stoppt Kommunikation. In Deutschland wird zu oft an Gewohnheiten festgehalten, die von der zunehmenden technischen Flexibilität und sich international verändernden Arbeitsabläufen längst überholt sind.“



Mein Haus. Mein Auto. Mein Büro. Mein Büro? In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Büro zu einem der wichtigsten Statussymbole der Deutschen entwickelt. Umso größer ist die Angst von Mitarbeitern, dieses Symbol durch einen Umbau oder Umzug des Unternehmens zu verlieren. Der Wunsch wächst, an Gewohntem festzuhalten. Zugleich aber macht es die neue Technik möglich, flexibel zu arbeiten. Die zunehmende Globalisierung und Vernetzung verlangt immer schnellere und effizientere Arbeitsabläufe. „Gerade durch die Möglichkeiten, als Einzelner von nahezu überall aus arbeiten zu können, gewinnt Teamarbeit zunehmend an Bedeutung. Organisationen müssen künftig viel stärker untereinander kommunizieren und in Teams arbeiten“, sagt Timo Brehme.

Doch während nach seinen Erfahrungen beispielsweise in Skandinavien oder in angelsächsischen Ländern das stetige Miteinander und der Austausch mit anderen allein durch die kulturellen Bedürfnisse völlig normal sind, sperren sich hierzulande Arbeitgeber wie Arbeitnehmer häufig dagegen – und verbauen sich mit dieser Einstellung viele Chancen.

Allerdings liegt der Stillstand in der Veränderung von Büroorganisationen laut conceptsued°-Mitgeschäftsführer Sven Bietau nicht allein an den Ängsten der Mitarbeiter. Auch das Management selbst verkennt, dass Neuerungen zwar Geld kosten, aber, wenn sie durchdacht sind, die Motivation der Belegschaft und damit den Unternehmenserfolg steigern können. Bietau: „Wer glaubt, der Schlüssel zur Veränderung liege darin, die Quadratmeter pro Arbeitsplatz und so Mietkosten zu reduzieren, irrt. Auch wer sich für die Gestaltung eines Großraumbüros entscheidet, muss seinen Mitarbeitern ausreichend Raum außerhalb des verkleinerten persönlichen Arbeitsplatzes bieten. In Rückzugs- und Konzentrationsbereichen etwa. Und in Kommunikationsflächen wie Besprechungsinseln, Teeküchen, Bars und Lounges, die optisch und akustisch getrennt sind von den Arbeitsplätzen.

Die Einrichtung solcher Bereiche ist nach den Worten Brehmes jedoch häufig erst gar nicht möglich. Denn in der Vergangenheit wurde bereits beim Bau vieler Immobilien einzig die Flächenoptimierung bedacht, nicht aber, dass sich die Bedürfnisse von Unternehmen verändern werden. „Die Statik wurde in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend ausgereizt. Deckenhöhen wurden reduziert, Gebäudetiefen ebenso. Sollen in Bestandsbauten heute Doppelböden eingebaut werden, um die umfangreiche IT-Verkabelung, die es vor 30 Jahre noch nicht gab, unterzubringen, reicht die Deckenhöhe oftmals nicht mehr aus. Besteht der Wunsch, die Büroform zu ändern, ist dies häufig auch nicht möglich, weil die Gebäudetiefe zu gering ist“, sagt Brehme.

Laut des Experten sei daher immer häufiger der Abriss von Bürogebäuden notwendig, die teilweise gerade einmal zwischen 20 und 40 Jahre alt sind. Um aus diesen Fehlern zu lernen und nachhaltig zu bauen, sei es daher laut Brehme künftig wichtig, Neubauten in Höhe, Tiefe und Breite so zu konstruieren, dass Platz für spätere Änderungswünsche ist. „Luft in der Architektur schadet nie, um flexibel zu bleiben. Und die heutige Technik und Mobilität bieten Chancen wie nie zuvor, mögliche künftige Veränderungen zu beachten und so Arbeitswelten für die Zukunft zu schaffen.“

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