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Alkoholsucht: Frauen emanzipieren sich auch beim Konsum

08.03.201312:03 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Alkoholsucht: Frauen emanzipieren sich auch beim Konsum
Klinikleiter Gotthard Lehner liegen besonders die Kinder am Herzen
Klinikleiter Gotthard Lehner liegen besonders die Kinder am Herzen

(openPR) Fachklinik Haus Immanuel: Weltfrauentag – 8. März 2013

Frauen in Europa sind heute erfolgreich in Beruf und Familie, emanzipiert und selbstbestimmt. Allerdings trinken sie inzwischen auch genau so viel Alkohol wie Männer. In der Fachklinik Haus Immanuel werden seit mehr als 50 Jahren alkoholkranke Frauen behandelt. Seit Mitte letzten Jahres stehen auch zwölf Therapieplätze für Mütter mit Kindern zur Verfügung. Die Betreuung der Kinder finanziert die Klinik hauptsächlich über Spenden. Eine wichtige Präventionsarbeit, die immer wieder neue Unterstützer braucht, denn unbehandelt werden viele der Kleinen später selbst alkoholabhängig. www.haus-immanuel.de



Hutschdorf/ Thurnau, 8.3.2013
Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig und akzeptiert. Der Grad zwischen Genuss und Sucht ist jedoch sehr schmal. So konsumieren laut Bundesregierung 9,5 Millionen Deutsche Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. 1,3 Millionen Menschen gelten als alkoholabhängig. Erschreckende Zahlen, besonders da auch der Anteil alkoholkranker Frauen immer mehr zunimmt. Jeder dritte Alkoholiker ist inzwischen weiblich, besonders gefährdet sind gut ausgebildete berufstätige Frauen mit Familie. Dabei unterscheidet sich der Alkoholmissbrauch zwischen den Geschlechtern jedoch stark. Männer trinken öffentlicher und meist gemeinschaftlich, Frauen hingegen verstecken ihre Alkoholsucht oft über einen längeren Zeitraum besser. Besonders Kinder leiden unter dem Alkoholkonsum ihrer Eltern und laufen Gefahr selbst abhängig zu werden.

Wichtige Arbeit, die Unterstützung braucht
Gotthard Lehner, Klinikleiter der Fachklinik Haus Immanuel, liegen seine kleinen Patienten besonders am Herzen: „Diese Kinder sind die vergessene Generation in der Suchttherapie. Wenn ich sehe, wie positiv sie sich und auch die Beziehung zu ihren Müttern während des Aufenthalts in unserem Haus entwickelt, freue ich mich jedes Mal aufs Neue.“ Seit Juni 2012 bietet die Fachklinik in Hutschdorf auch zwölf Therapieplätze für Mütter mit ihren Kindern. Allerdings wird die Therapie der Kleinen nicht durch die Kassen getragen, Räumlichkeiten und Personal finanziert Lehner größtenteils über Spenden. Der Betreuungsbedarf ist dabei enorm. „Im Moment beschäftigen wir in der Klinik zwei ausgebildete Pädagoginnen, die sich um die Kinder kümmern. Aber wir mussten feststellen, dass das nicht ausreicht.“ Für eine bessere Betreuung sucht man nun eine Erzieherin im Anerkennungsjahr, die allerdings nur mit Hilfe von Spenden finanziert werden kann. Lehner: „Allein für diese Stelle brauche ich 20.000€ zusätzlich im Jahr. Aber für die Kinder nehme ich das gerne auf mich, denn ihre positive Entwicklung ist eine echte Chance eine spätere Abhängigkeit zu vermeiden.“ Die Fachklinik Immanuel freut sich über Spenden jeder Art um die Arbeit mit Kindern zu unterstützen. Informationen gibt es unter www.haus-immanuel.de.

Wege aus der Sucht - Wege zurück ins Leben
Die Arbeit mit den Kindern in der Fachklinik Haus Immanuel wird überwiegend durch Spenden finanziert. Spenden erreichen die Fachklinik über die

Sparkasse Kulmbach-Kronach
BLZ 771 500 00
Konto-Nr. 173 732

oder über eine Onlinespende direkt auf der Homepage. Natürlich stellt die Klinik für jede eingegangene Spende eine Spendenquittung aus. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.haus-immanuel.de

Einzigartige Mutter-Kind-Therapie in Hutschdorf
Eine intakte Eltern-Kind-Beziehung prägt die Entwicklung eines Menschen am nachhaltigsten. In Familien mit suchtkrankem Elternteil ist diese jedoch gestört. Der Sucht wird oftmals mehr Raum eingeräumt als dem Kind, es kommt zu emotionaler Verwahrlosung und auch zu körperlicher Gewalt. Klinikleiter Gotthard Lehner erklärt das Problem: „Kinder können durchaus auf diese erschütterte Beziehungen mit Verhaltensauffälligkeiten und Aggressionen reagieren. Untherapiert ist die Gefahr groß, dass sie später selbst alkoholkrank oder drogenabhängig werden. Im Haus Immanuel bieten wir den Müttern mit ihren Kindern die Möglichkeit gemeinsam zurück ins Leben zu finden. Wir stärken nicht nur die Patientinnen sondern vermitteln auch zwischen ihnen und ihrem Nachwuchs. Viele empfinden hier wieder Nestwärme.“ Die Kinder im Alter von null bis zwölf Jahren werden liebevoll im eignen Kinderhaus betreut während ihre Mütter die Therapie wahrnehmen. Die Älteren besuchen auch die örtliche Schule. „Viele Schulkinder lernen hier das erste Mal in ihrem Leben wirklich zu lernen. Sie genießen die Hausaufgabenbetreuung und die Zuwendung, die sie durch unsere Mitarbeiterinnen bekommen“, so Lehner.

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