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Zusammen wohnt man weniger allein

06.03.201308:09 UhrVereine & Verbände

(openPR) Immer mehr Bedarf am Zusammenleben der Generationen in Deutschland / Gegenseitige Unterstützung / ConVivo-eG in Starnberg sucht Investoren und Interessenten

(ddp direct) Starnberg, 05. März 2013. Ein scheinbar gewöhnlicher Tag in Starnberg: Eine ältere Dame hilft einem Teenager bei den Hausaufgaben. Im Gegenzug erklärt er ihr, wie man eine SMS verschickt. Eine normale Familienszene? Nein. Denn die beiden sind nicht verwandt. Sie leben gemeinsam in einem MehrGenerationen Wohn- und Arbeitsprojekt. Bisher nur eine Vision – doch die neu gegründete Genossenschaft ConVivo-eG will sie schon bald in die Tat umsetzen. Damit ist sie in Deutschland nicht allein.



Das Zusammenleben aller Generationen unter einem Dach erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Fast die Hälfte der Menschen über 50 Jahre zeigt laut Studien des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJ) Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen. In Starnberg hat die ConVivo-eG jetzt ein MehrGenerationen Wohn- und Arbeitsprojekt unter dem Motto „Generationen unter einem Dach“ initiiert. Nach der Gründungsphase soll es in eine eigene Wohnbaugenossenschaft übergehen.

Für die ConVivo-eG bedeutet aktives Zusammenleben nicht nur, unter einem Dach zu wohnen. „In unseren Wohn- und Arbeitsprojekten sollen die Menschen miteinander ihren Alltag lebendig gestalten – mit der Möglichkeit zur Eigeninitiative“, erklärt Heike Maria Linhart, Vorstandsmitglied und Gründerin der ConVivo-eG in Starnberg. Dazu gehören laut ConVivo-eG gemeinsame Aktivitäten wie Wandern ebenso wie die Arbeit im Garten oder in einer Werkstatt. So soll ein Netz gegenseitiger Unterstützung von der Kinderbetreuung bis zur Pflege entstehen.

In Zukunft wird nach Angaben des Statistischen Bundesamtes jeder vierte Bundesbürger älter als 65 Jahre sein. Die Zahl steigt bis 2030 von derzeit 16,7 auf 22,3 Millionen. Gleichzeitig werden voraussichtlich 17 Prozent weniger Kinder und Jugendliche in Deutschland leben als heute. Statt 15,6 Millionen werden es nur noch 12,9 Millionen unter 20-Jährige sein. Das Konzept der Kleinfamilie mit einem Alleinverdiener wird zunehmend abgelöst. Die geforderte Flexibilität im Berufsleben trennt Familien und die Gefahr der Vereinsamung wächst. Schon heute ist in jeder fünften Familie eine alleinerziehende Mutter oder ein alleinerziehender Vater das Oberhaupt.

An diesem Punkt greift das MehrGenerationen Wohn- und Arbeitsprojekt in Starnberg. „Wenn sich Lebenssituationen ändern, kann es sinnvoll sein, sich mit anderen zusammenzutun. Von der Gemeinschaft kann jeder profitieren. Die rüstige Rentnerin kümmert sich um die Kinder der alleinerziehenden Mutter. Diese revanchiert sich, indem sie beim nächsten Einkauf einige Besorgungen für die ältere Frau übernimmt“, sagt Gertrud Banholzer, Familientherapeutin und Vorstandsmitglied bei ConVivo-eG. Das Projekt setzt laut ConVivo-eG auf Menschen, die bereit sind, ihren Wohnraum innerhalb des Quartiers zu wechseln, damit beispielsweise für junge Familien mit Kindern entsprechend wieder Wohnraum zur Verfügung steht. Gleichzeitig ermöglicht die Umzugsbereitschaft innerhalb des Quartiers das Altwerden in gewohnter Umgebung. Das von der Starnberger Genossenschaft geplante Wohn- und Arbeitsprojekt soll allen Generationen in einem barrierefreien Umfeld ein neues Zuhause bieten. „Dabei achten wir auf eine baubiologische und energieeffiziente Bauweise“, sagt Architekt Alexander Schechinger. Dafür sucht die ConVivo-eG Grundstücke von circa 5.000 Quadratmeter im Raum der Fünf-Seen-Region – bevorzugt in Starnberg. „Variabilität und Vielfalt in den Grundrissen ermöglicht innerhalb des Objekts das Wohnen in unterschiedlichen Lebensphasen für alle Generationen“, sagt Alexander Schechinger.

Die Anpassung des Konzepts an die Bedürfnisse aller Bewohner ist besonders wichtig, denn bisher leben laut des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) 90 Prozent der Senioren mit Barrieren in ihrem Zuhause. Stufen innerhalb der Wohnung sind keine Seltenheit – genau wie zu enge Bäder und Türen. „Dabei ist die Barrierefreiheit nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Sicherheit. Es geht um die Vermeidung von Unfallursachen“, gibt Architekt Alexander Schechinger zu bedenken.

Auch die ConVivo-eG muss noch einige Hürden meistern, bis wirklich alle unter einem Dach wohnen können. Gerade in der Anfangsphase ist die Unterstützung von Investoren wichtig, damit die Bau- und Finanzierungspläne umgesetzt werden können.

http://www.themenportal.de/familie/zusammen-wohnt-man-weniger-allein-38376

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