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Wann sind wir endlich da?

05.03.201308:39 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
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Autofahrten mit Kindern müssen nicht stressig sein
Autofahrten mit Kindern müssen nicht stressig sein

(openPR) Autofahrten mit Kindern stressfrei meistern

Viele Familien bevorzugen Urlaubsziele, die sie relativ schnell mit dem Auto erreichen können und vermeiden stundenlange Autofahrten. Aber auch kürzere Strecken können für Kids mal öde werden. Bianca Spiegel von Familotel, Expertin für Familienurlaub, hat ein paar Tipps gegen Genörgel auf dem Rücksitz parat. So beginnt der Urlaub auch wirklich schon mit der Anreise.



„Zunächst einmal sollten Eltern Verständnis zeigen. Still auf der Rückbank sitzen ist für Kinder einfach öde. Wer vorab die Route gemeinsam plant oder zwischendurch auf der Karte zeigt, wo sie sich gerade befinden, bezieht die Kinder toll mit ein“, rät Bianca Spiegel.

Die beste Reisezeit ist früh am Morgen, wenn die Straßen frei sind und es noch nicht so heiß ist. Außerdem schlummern die Kinder dann vorerst friedlich auf dem Rücksitz. Schattenspender an den Fenstern, Nackenkissen und Schmusedecke sorgen auch im Auto für einen erholsamen Schlaf.

Werden die Kleinen munter, sollte von Zeit zu Zeit eine Pause eingelegt werden. Optimal sind Rasthöfe mit Spielplatz. Hier können Familien nicht nur in Ruhe einen Happen zu essen; die Kids können sich überdies bewegen und austoben. Der ADAC hat 2012 65 Rastanlagen an europäischen Reiserouten unter anderem auf Familienfreundlichkeit getestet. Die Ergebnisse gibt es unter www.adac.de/infotestrat/tests/urlaub-reise/raststaetten-rastplaetze/rastanlagen.

Aber was, wenn der Magen schon knurrt, obwohl der nächste Rastplatz längst nicht in Sicht ist? Eine kleine Brotzeit im Auto sollte immer im Gepäck sein. Generell gilt: Wichtige Sachen sollten nie unerreichbar in den Untiefen des Kofferraums liegen. Praktisch ist eine Autotasche, die Mama mit nach vorne nehmen kann. Da hinein gehören etwas zu trinken und ein Snack für den kleinen Hunger. Feuchttücher, Küchenrolle und Wechselsachen sollten ebenfalls in Reichweite sein, falls doch einmal etwas daneben geht. Für die ganz Kleinen kommen Windeln mit in die Autotasche.

Sobald Kinder anfangen, sich zu langweilen, sind Quengeleien vorprogrammiert. Die simple Lösung: Unterhaltung! Magnetische Maltafeln zum Beispiel sind ideal, denn sie lassen sich wieder abwischen und neu bemalen. Das Praktische daran: Eltern müssen sich keine Sorgen über Farbkleckse auf den Sitzen oder geschmolzene Wachsmalkreiden in den Polsterritzen machen.

Ein toller Zeitvertreib ist auch Rücksitz-Bingo, das ein Kind allein spielen kann, aber auch gegeneinander möglich ist. „Ein Blatt wird in fünf mal fünf Felder aufgeteilt. In jedes Feld werden beliebige Begriffe geschrieben oder gemalt. Jedes Mal, wenn auf der Fahrt eines der Dinge zu sehen ist, wird es angekreuzt. Ziel ist es, eine ganze Reihe abzustreichen“, erklärt Bianca Spiegel.

Beim Teekessel-Wortspiel rätselt die ganze Familie mit. Dazu braucht es weder Spielbrett noch Karten. Der „Teekessel“ ist ein Wort mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen, wie zum Beispiel eine Birne. Was schmeckt gut und spendet Licht? Des Rätsels Lösung ist gar nicht so einfach. Bei „Ich packe meinen Koffer“ ist ein gutes Gedächtnis gefragt. Denn jedes neue Stück, das in den imaginären Koffer gepackt wird, müssen die Kids sich merken.

Wer lieber eine spannende Geschichte hören will, ist nicht allein auf Mamas Fantasie angewiesen. Kreativität, marsch! Der Erste beginnt mit einem Satz, reihum fügt jeder einen weiteren hinzu. Piraten, Prinzessinnen, Fußballhelden – in einer gemeinsam gesponnenen Geschichte finden sie alle ihren Platz.

Bianca Spiegel, zweifache Mutter, verantwortet bei Familotel das Qualitätsmanagement und die Familotel Lernwelt.

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