(openPR) Werner Pawlok ist Fotograf aus Leidenschaft. Seine Sprache als Künstler ist vielstimmig, in mehr als dreißig Jahren unter immer neuen Vorzeichen erprobt. Den Ausschnitt bestimmen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, ganz einfach: nicht suchen, finden. Wenn das gelingt, ist kein anderes Ergebnis denkbar, die Präsenz des Geschaffenen dominiert, macht jede Alternative vergessen. Werner Pawlok blickt auf ein künstlerisches Schaffen zurück, das stets diesen einen Punkt, diesen Moment gesucht hat. Die Arbeiten von Pawlok zeugen von einem unablässigen Willen zur Überwindung technischer Grenzen, der fortwährenden Neugier auf das noch unbeschrittene Neuland. Festzulegen ist er nicht, einzugrenzen schlecht – und genau deshalb immer wieder überraschend. Doch sobald er die Dinge zur Perfektion getrieben hat, wendet er sich anderen Themen zu. Er hält nichts von Routine, seine Projekte suchen stets einen neuen Anfang. Dabei wählt Pawlok die technische Umsetzung, die ihm die Idee eines Projekts am besten auszudrücken scheint.
Technische Perfektion ist nicht das Ziel, sondern Mittel zum Zweck, die handwerkliche Präzision dient als selbstverständliche Grundlage für den eigenständigen Gestus. Ob Polaroidtransfer auf Leinwand oder Cibachrome im Leuchtkasten, ob Schwarz-Weiß- oder Farbfotografie – beeindruckend ist die Vielschichtigkeit des fotografischen Schaffens.
Bettina Hermann
Heusteigstr. 37
Stuttgart
70180
Atelier Werner Pawlok
Bettina Hermann
c/o Atelier Werner Pawlok
Heusteigstr. 37
70180 Stuttgart
Über das Unternehmen
Was ist ein Pawlok?
Oder die Frage nach dem künstlerischen Stil.
Was ist ein Pawlok? Drückt sich eine künstlerische Sichtweise in einer Handschrift, in einem einzigen Stil aus? In einer bestimmten, immer wiederkehrenden fotografischen Technik? Bei Werner Pawlok nicht. Er wählt die Technik, die ihm die Idee des Projekts am besten umzusetzen scheint. Und dann wird aus der Technik ein Stil.
Aber sobald er etwas zur Perfektion getrieben hat, beginnt es ihn auch schon zu langweilen. Überlässt er es anderen. Wie etwa die Transfer-Technik mit den Polaroids, die er in den achtzigern erfunden hat. Dann macht er etwas anderes, denn er hält nichts davon, sich selbst zu kopieren. Ist das nicht kontraproduktiv, so gar keine Masche zu haben, sich gar nicht festzulegen auf eine Handschrift, Technik, Widererkennbarkeit? "Besser kontraproduktiv als langweilig", meint Pawlok.
Das will er nämlich nicht, dass man ein Foto von ihm sieht und denkt: Ach ja, der Pawlok. Er will, dass man ein Foto von ihm sieht und fasziniert ist von diesem Foto und der Idee dieses Fotos und dann interessiert es einen, wer das Foto gemacht hat und dann darf man sich sagen: Klar, ein Pawlok.
Autodidakt ist Werner Pawlok, und er hört nicht auf zu lernen, Erkenntnisdrang und eine immerwährende Lust am Neuen sind seine Triebfedern. So strotzt Pawloks Bildsprache vor Dialekten, Slangs, Antonymen und bewegt sich scheinbar mühelos zwischen Glamour und Trash. Überzeugend immer durch eine starke Grundidee.
Festzulegen ist er also nicht, einzugrenzen schlecht - und genau deshalb immer wieder überraschend.
Auf diesen Works-Seiten stellen wir die wichtigsten Projekte der letzten Jahre mit einer kurzen Beschreibung des Projekts und seiner Idee vor.