(openPR) Die Wahl von Stephan Weil zum Ministerpräsidenten von Niedersachsen und die Ernennung von Christian Meyer zum neuen Agrarminister eröffnen neue, positive Perspektiven für die eigentümergeführten bäuerlichen Familienbetriebe des Bundeslandes. Durch die Umsetzung der im Wahlkampf angekündigten Stärkung des ökologischen Landbaus und der artgerechten Nutztierhaltung wird ein neues Kapitel der niedersächsischen Agrarpolitik eingeläutet.
Wichtig sei, umgehend die Erlasse zum Brandschutz und zur Tierrettung im Brandfall zu verschärfen und deren Umsetzung auf Kreisebene durch die Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden durchzusetzen. Auf Bundesratsebene sei die Konstellation sehr günstig, um die vom Bauernverband und von den Interessen der Globalplayer unter den Agrarindustriellen beeinflusste Agrar- und Tierschutzpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung zu korrigieren und notfalls auszubremsen, meint Eckard Wendt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. (AGfaN). Die gesteckten agrarpolitischen Ziele seien aber nur erreichbar, wenn es dem Kabinett unter Weil gelinge, die während der vergangenen Jahrzehnte von der Agrarindustrie nicht nur im Landwirtschaftsministerium initiierten und unterstützen Strukturen zu erkennen und aufzulösen. Im Hinblick auf die Bundestagswahlen hofft die AGfaN auf die Fortsetzung des Trends für eine Agrarpolitik im Interesse der eigentümergeführten Familienbetriebe, die nachhaltig, das heißt umweltschonend wirtschaften. Auf diesem Wege dürfe, so Wendt weiter, die Politik nicht im Regen stehengelassen werden. Sie bedürfe der Unterstützung der Bürger als Verbraucher, indem sich diese viel mehr für Produkte aus ökologischem Landbau entscheiden und bei ihrem Einkauf von Fleisch, Milch und Milchprodukten wirklich artgerechte Tierhaltungsformen unterstützen, damit die Nutztiere vor dem ihnen von uns Menschen bestimmten Tod ein gutes Leben haben können, statt im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erden durchleiden zu müssen.












