(openPR) Lydia Seiler ist zufrieden. Die Wernigeröder Diplomingenieurin für Garten- und Landschaftsgestaltung (FH) ist für die Planungen des „Gartenträume“-Gartens auf der Landesgartenschau zuständig. Gemeinsam mit ihren Kollegen vom Team der Landesgartenschau hat sie den Garten entworfen, der den unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem landesbedeutsamen Tourismusprojekt „Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt“ und der Landesgartenschau knüpfen soll.
„Unsere Vorbereitungen sind sehr weit gediehen. Wir werden in der kommenden Woche die letzten Pflanzungen vornehmen. Vor Beginn der Landesgartenschau kommen Säulen, auf denen alle 40 Gartenanlagen dargestellt werden und einige Ausstattungselemente hinzu.“
Der Garten ermöglicht es den Besuchern exemplarisch in verschiedenen Pflanzelementen Gartengeschichte zu erleben. „Vom Klostergarten der Romanik, über den Barockgarten und den Landschaftspark bis hin zum modernen Garten – jede Epoche wird gärtnerisch umgesetzt und gezeigt“ so Lydia Seiler. Der Garten spiegelt somit die Vielfalt gärtnerischen Schaffens wieder und ermöglicht eine Verbindung zu weithin bekannten Gartenanlagen Sachsen-Anhalts, wie z.B. den Klostergärten in Drübeck, dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich oder auch dem Barockgarten in Haldensleben. Nicht zuletzt durch die 10 Informationssäulen, die über die 40 historischen Gartenanlagen in Sachsen-Anhalt berichten, sollen die Besucher der Landesgartenschau zu einer „Gartenreise“ quer durch das Land animiert werden.
Der Garten ist übrigens ein gutes Beispiel für das Gemeinschaftsobjekt der Landesgartenschau Wernigerode mit der Stadt Wernigerode, schließlich ist Lydia Seiler im städtischen Sachgebiet Grünanlagen tätig und hat mit Ihren Auszubildenden die gesamte Baumaßnahme durchgeführt. „Unsere überaus positive Zusammenarbeit mit allen städtischen Partnern freut uns und erleichtert uns die Arbeit“ weiß Frank Schröder, Prokurist für den „grünen“ Bereich. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht es schon jetzt den dauerhaften Nutzen des Gartenschauareals gemeinsam vorzubereiten und festzulegen. Schließlich denken die Verantwortlichen der Landesgartenschau schon heute an die Zeit nach der Großveranstaltung.
Das Land Sachsen-Anhalt hat maßgeblichen Anteil an der Finanzierung der Baumaßnahme und fördert sie aus Mitteln des Landwirtschafts- und Umweltministeriums. Für die Ausstellungsdetails, wie z.B. eine historische Bank und moderne Sitzelemente haben sich Unterstützer gefunden. So wird eine Sitzgelegenheit durch den Lions Club „Anna zu Stolberg – Wernigerode“ gespendet.
Informationen:
Landesgartenschau Wernigerode 2006 GmbH
Pressesprecher Andreas Meling
Marktplatz 1
38855 Wernigerode
Tel.: 03943. 654. 154, Fax: 03943. 654. 193
Mail:
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