(openPR) Unter dem Motto „Mit Leidenschaft für die Kunst“ feiert die art Karlsruhe in diesem Jahr mit 220 Galerien aus 13 verschiedenen Ländern ihr zehnjähriges Jubiläum. Als Galerie der ersten Stunde wird somit dieses Jahr für uns zu einem ganz besonderen.
In Hommage an die Anfänge der Messe zeigen wir auch in diesem Jahr Arbeiten von Monika Thiele (*1966, Baden-Baden, Fadenbilder) und Andreas Wachter (*1951, bei Leipzig, Malerei und Skulptur). Zwei Künstler die wir seit unserem ersten Messeauftritt ununterbrochen präsentieren.
Weiterhin ist es uns ein Anliegen unser bestehendes Programm stets durch neue künstlerische Positionen zu ergänzen und zu erweitern. Zum ersten Mal auf der art Karlsruhe zeigen wir daher in diesem Jahr die israelische Künstlerin Zipora Rafaelov (*1954, Düsseldorf und Tel Aviv, Papierobjekte) und den deutschen Künstler Gerhard KEHL (*1964, Berlin, Skulptur).
An unserem Stand in der Halle 2 / E07 stellen wir außerdem die folgenden jungen, künstlerischen Positionen aus unserem Galerieprogramm aus:
Patricia Thoma (*1977, Berlin, Objekte und Malerei), Katharina Meister (*1981, Karlsruhe, Objekte und Zeichnung), Andreas Lau (*1964, Karlsruhe, Malerei), Roland Schauls (*1953, Luxemburg, Malerei), sowie den in Berlin lebenden Künstler Mike MacKeldey (*1973, Frankfurt/Main), dessen Arbeiten wir in diesem Jahr zusammen mit den Arbeiten Monika Thieles eine one-artist-show widmen.
Das Hauptwerk des Malers Mike MacKeldey bezieht sich immer wieder auf den Kopf oder das Portrait. In seinen Arbeiten handelt es sich aber nicht um klar identifizierbare Abbilder von Menschen, sondern die Portraits werden durch pastos aufgetragene Farben verwischt, zerstört, übermalt und in eine zunehmend abstakte Richtung verändert. In die noch feuchten Farben ritzt oder kritzelt der Künstler intuitiv ersonnene Texte oder Zeichnungen, die sich oft ironisch mit dem Werk beschäftigen. Es sind Andeutungen zu den Geschichten, die hinter den Portraitierten liegen und die der Betrachter für sich entdecken kann.
Die Künstlerin Monika Thiele schafft mit ihren einzigartigen Fadenbildern Menschenbilder von eindringlicher Präsenz und großer Intensität. Aus farbigen Fäden spannt sie ein dichtes, im wörtlichen Sinne stoffliches Netz, in dem Gefühle, Hoffnungen, Wünsche, aber auch Leid und innere Zerrissenheit ihrer Figuren eingefangen sind. Der Blick des Betrachters dringt tiefer und tiefer in das Bild und auch in das Innenleben der Figuren ein. Wobei das Schicht um Schicht auf Organza gewebte Fadennetz auch die Verletzlichkeit und Komplexität der menschlichen Seele widerspiegelt.











