(openPR) Kanzleien und Unternehmen nutzen zur Besetzung von Toppositionen immer häufiger die Unterstützung von Personaldienstleistern. Je nach Marktlage werden aber auch Positionen im Associatebereich mit externer Unterstützung gesucht und gefunden.
Doch woran erkennen Auftraggeber und Kandidaten, ob sie bei dem Dienstleister in guten Händen sind?
Da „Headhunter“ oder „Personalberater“ keine geschützten Berufsbezeichnungen sind, sollte man schon näher hinschauen bei der fachlichen Qualifikation. Eine fundierte akademische Ausbildung mit personalwirtschaftlichem Inhalt idealerweise kombiniert mit vertiefter Kenntnis des Rechtsmarktes sowie entsprechender einschlägiger Berufserfahrung im Personalmanagement oder Recruiting sprechen für eine gute Beratung.
Zusätzlich müssen die inhaltlichen Aspekte der Tätigkeit als Gütekriterium herangezogen werden. Hierzu nachfolgend einige Anhaltspunkte:
1. Erfüllbarkeit: Nicht erfüllbare Aufträge werden so benannt und abgelehnt
2. Zeit: Ausreichende Zeit für Profilerstellung und Beratung
3. Diskretion: Keine unabgestimmten Anrufe tagsüber am Arbeitsplatz, kein Anschwindeln des Sekretariates
4. Anonymität: Der Auftraggeber wird gegenüber Kandidaten keinesfalls sofort beim Erstkontakt genannt.
5. Autorisierung: Keine unautorisierte Ansprache von Kandidaten.
6. Honorierung: Die Bezahlung ist nicht vom Gehalt des Kandidaten abhängig.
7. Zusatzdienstleistungen: Referenzeinholung, Assessment Center, Vortrag o.ä. werden angeboten
8. Reporting: Ein Bericht über die Aktivitäten wird erstellt.
9. Exklusivität: Doppelansprachen durch Exklusivitätsvereinbarung sollen vermieden werden.
10. Kundenorientierung: keine unaufgeforderte Zusendung von nicht spezifizierten Kandidatennamenslisten
11. Sicherheit: Die Ansprache von potentiellen Kandidaten beim Auftraggeber unterbleibt.
Und zu guter Letzt: Die Chemie muss stimmen - Auftraggeber und Kandidaten sollen sich insgesamt gut betreut und auch verstanden fühlen. Die Gespräche sollen auch über den konkreten Auftrag hinaus einen Mehrwert bieten – dem Kandidaten zur Orientierung für die eigene Karriere, dem Auftraggeber für seine Personal- und Recruitingstrategie.



















