(openPR) Am 27. November 2005 ab 14 Uhr lädt das Klinikum Dortmund gemeinsam mit Partnern aus der Hörakustikbranche zum „1. Dortmunder Tag des Hörens“ ein. Die Veranstaltung stellt das Phänomen „Hören“ in den Mittelpunkt und klärt auf wie Menschen mit einer Hörminderung behandelt werden können. Der Organisator Professor Dr. med. Thomas Deitmer, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Halschirurgie und plastische Operationen im Klinikum Dortmund, möchte an diesem Aktionstag Interessierten ein Forum zur Information und zum Erfahrungsaustausch mit Experten und Betroffenen bieten.
„Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Teilnehmer umfassend über die aktuellen medizinischen Methoden informieren und erläutern, inwiefern zum Beispiel mikrochirurgische Operationen bei bestimmten Hörschäden zu einer Verbesserung des Gehörs und somit zu einer Steigerung der Lebensqualität führen“, so Professor Dr. med. Thomas Deitmer. Darüber hinaus zeigen drei weitere Partner aus den Bereichen Hörakustik und Innenohrprothetik neue Wege auf, wie Menschen mit einer Hörminderung durch innovative technische Entwicklungen ein verbessertes Hörvermögen erlangen können. Dazu gehören neben dem Dortmunder Unternehmen GEERS Hörakustik, die Cochlear GmbH – Anbieter und Entwickler von Innenohr-Implantaten (Cochlea-Implantaten) – sowie das auf teilimplantierbare Systeme spezialisierte Unternehmen Entific Medical Systems.
Musik, die menschliche Stimme, Vogelgezwitscher, aber auch ein herannahendes Auto, Hilferufe oder andere Warnsignale sind Geräusche, die wir ohne ein funktionierendes Gehör nicht wahrnehmen könnten. Die Empfindung von Geräuschen, das Hören und Verstehen von Sprache sind wesentliche Elemente unserer Kommunikation. Neben der reinen Textinformation hören wir auch „zwischen den Zeilen“ und nehmen Gefühle und Stimmungen wahr. Sind unsere Wahrnehmungen durch eine Hörminderung gestört, kommt es häufig zu Missverständnissen und unsere Umwelt interpretiert das Nicht-Verstehen falsch. Obwohl weltweit mehr als 500 Millionen Menschen betroffen sind, ist das Thema Schwerhörigkeit immer noch ein Tabuthema.
In Deutschland leiden rund 16 Millionen Menschen unter einem schlechten Gehör. Dabei ist es unabhängig von Alter, Geschlecht oder beruflicher Tätigkeit, wer von einer Hörminderung betroffen ist. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig ein Bild von den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu machen und neue Wege zum guten Hören kennen zu lernen. Mit anschaulichen und leicht verständlichen Vorträgen informieren Referenten aus Medizin und Hörakustik beim „1. Dortmunder Tag des Hörens“ über medizinische Behandlungsmethoden und innovative technische Entwicklungen. Die Vorträge beginnen jeweils um 14 und um 16 Uhr.
Dass eine Vielzahl an Hörminderungen mit einem individuell angepassten Hörsystem verbessert werden können, erklärt Gerd West von GEERS Hörakustik: „Die modernen Geräte, die nahezu „unsichtbar“ sowohl im Ohr als auch hinter dem Ohr getragen werden können, liefern aufgrund ihrer digitalen Technologie exzellente Hörergebnisse in nahezu allen Situationen des Alltags.“
Als besonders anschauliches Beispiel wird u.a. eines der kleinsten Hörgeräte vorgestellt. Dieses Miniaturhörsystem wird individuell so klein wie nur möglich an den Gehörgang angepasst.
Bei bestimmten Formen einer Hörminderung – hervorgerufen durch eine Erkrankung, einen Lärmschaden oder angeborene Fehlbildung – bei denen insbesondere das Innenohr betroffen ist und konventionelle Hörsysteme nicht mehr ausreichen, können so genannte Implantate oder Teilimplantate die Hörleistung verbessern. Derartige Systeme stellen die Fachleute der Mitveranstalter aus dem Bereich Innenohrprothetik vor. Jörg Oskopp von der Cochlear GmbH und Gerhard Winter von Entific Medical Systems erläutern in ihren Beiträgen, wie diese verschiedenen Systeme funktionieren und welche Vor- und Nachteile sie bieten.
Wann die unterschiedlichen Behandlungsmethoden angezeigt sind und in welchem Fall ein Hörsystem, ein Cochlea-Implantat oder ein Teilimplantat zum Einsatz kommen, wird darüber hinaus in einer Diskussionsrunde mit Experten erörtert. Zudem schildern Betroffene ihre „Hör-Erfahrungen“ mit verschiedenen Hörsystemen.
Damit es jedoch gar nicht erst zu einem Hörschaden kommt, erhalten die Besucher praktische Empfehlungen, wie sie durch gezielte Maßnahmen und Verhaltensweisen ihr Gehör schützen können.
Eine begleitende Fachausstellung rundet die Veranstaltung ab und bietet Interessierten die Möglichkeit, die auf dem Markt verfügbaren Systeme kennen zu lernen und in den direkten Austausch mit Experten zu treten.
Die Teilnahme an der Veranstaltung und Fachausstellung ist kostenlos. Weitere Informationen und das ausführliche Programm erhalten Interessierte im Foyer des Klinikums Dortmund, unter www.klinikumdo.de, in allen GEERS-Fachgeschäften oder unter www.geers.de.
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Pressekontakt:
Geers Hörakustik AG & Co. KG
Petra Mikolajetz
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