(openPR) Kernthema des bilhauerischen Werks von Matthias Stuchtey (geb. 1961) ist die Beschäftigung mit Räumen, Behausungen sowie architektonischen Strukturen. Der Künstler nimmt dem Leben gegenüber eine forschende Haltung ein, und kreiert aus Fundstücken wie gebrauchtem Mobiliar oder fabrikneuen MDF-Platten neue eigenwillige Bau-Körper.
Im Fokus dieser Ausstellung stehen eine Installation von Trabanten, verschiedene Arbeiten aus den Gruppen Rohbauten und Schwarzbauten sowie eine Reihe von Papierarbeiten aus komplexen Schichtungen von Beize, Aquarell und Tusche.
Stuchtey entwickelt zuerst ein Raumelement von dem ausgehend er seine modularen Systeme prozesshaft wachsen lässt.
Die so entstehenden Skulpturen assoziieren utopische Stadtlandschaften, sensible Ordnungssysteme, die durch ihre Öffnungen nur begrenzte Einsichten ermöglichen. Sie eröffnen Reflexionsräume, die nicht nur zum Nachdenken über urbane Probleme und Modellwohnen im Globalisierungszeitalter anregen, sondern als sinnlich-ästhetische Konstrukte ein künstlerisches Eigenleben führen.
Wir sind zu Gast im Projektraum FREIES MUSEUM Berlin, Potsdamer Straße 91, 10785 Berlin
Öffnungszeiten: bis zum 3. Februar 2013 täglich von 12-19 Uhr, Sonntag von 15-18 Uhr.








