(openPR) Klinische Störungsbilder sind in den Hilfesystemen der Kinder-, und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe schon fast die Regel. Die sozialpädagogische Praxis und die Zusammenarbeit mit den medizinisch, therapeutischen Kontexten bedürfen vor allem einer einheitlichen Sprache. Das Kennen und Erkennen von klinischen Störungsbildern ist die Grundlage für eine Kooperation auf Augenhöhe. Der „Klinische Pädagoge“ hat Kenntnis über Therapiemöglichkeiten, pädagogische und pharmakologische Notwendigkeiten. Er sucht aktiv Netzwerke ohne Medikamentenfeindlichkeit, Standesdünkel oder Schulenhörigkeit. Die komplexen Störungs- und Krankheitsbilder der Bewohner erfordern ein klinisch heilendes Milieu. Die zum Teil herausfordernden Verhaltensweisen, die Regulationsstörungen und die Resonanz auf erzieherische Maßnahmen stellen hohe Anforderungen an Qualifikation und an die Persönlichkeit von Mitarbeiter in den Einrichtungen und Kliniken. Mitgefühlserschöpfung und Sekundärtraumatisierungen können mögliche Folgen für die professionellen Helfer darstellen. Zumeist folgen darauf für den betroffenen Jugendlichen ein häufiger Wechsel der Einrichtungen, sowie mehrere unbefriedigende Klinikaufenthalte. Mit dem Schwerpunkt „Frühkindliche Regulationsstörungen“ findet in der Klinik Walstedde GmbH eine Fortbildungs- und Informationsveranstaltung „Klinischer Pädagoge“ statt. Angesprochen sind interessierte Mitarbeiter der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe und Klinikpersonal. Diese Fortbildungs- und Informationsveranstaltung findet am 25.02.2013 von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt und liefert über das Hauptthema hinaus wichtige Details über die Inhalte der Fortbildung. Die Fortbildung zum „Klinischen Pädagogen“ selbst umfasst insgesamt 5 Module und beginnt im Juni 2013. Weitere Details und Anmeldung unter www.win2win-ggmbh.de oder www.klinischer-pädagoge.de.











