(openPR) Umfrage: 59 Prozent würden eventuell auf Auto verzichten, wenn es komplette Mobilitätskette aus Leihrad, ÖPNV und Car-Sharing gäbe
München (25. Januar 2013). Ja, mir san mit?m Radl da: Wenn es nach den Angestellten am Bürostandort Neuperlach Süd ginge, würden viele öfter durch den Stadtteil radeln. Wie eine Umfrage unter 172 Angestellten ergeben hat, könnten sich 71 Prozent der Arbeitnehmer vor Ort vorstellen, ein Fahrradverleihsystem zu nutzen und dafür zwischen 8 und 10 Euro pro Monat zu zahlen.
Lange Alleen, viel Grün, Brücken statt Ampeln: Als Neuperlach und Neuperlach Süd vor mehr als 30 Jahren konzipiert wurden, haben die Planer der Fortbewegung mit dem Rad eine große Bedeutung zugemessen. Während die Strecken für Fahrten mit dem Auto zu kurz und zu Fuß zu lang sind, lassen sich die Distanzen mit dem Drahtesel perfekt zurücklegen. Das scheinen viele Arbeitnehmer vor Ort ähnlich zu sehen. Laut einer Umfrage, die die Standortortinitiative ?neuperlachsüd? durchgeführt hat, wünscht sich jeder dritte Arbeitnehmer (34%) ein Fahrradverleihsystem - um etwa in der Mittagspause einmal schnell ins Einkaufszentrum ?PEP? radeln zu können. 15 Prozent stimmen dem teilweise zu. 71 Prozent könnten sich insgesamt vorstellen, ein Fahrradverleihsystem zu nutzen und dafür zwischen 8 und 10 Euro pro Monat zu zahlen. Allerdings müsste sich dies für 77 Prozent in der Nähe zum Arbeitsplatz befinden.
Besonders interessant: Wenn es am Bürostandort Neuperlach Süd eine komplette Mobilitätskette gäbe, würde eventuell jeder Zweite nicht mehr mit dem eigenen PKW ins Büro fahren. Harald Klötzl, Sprecher der Initiative: "Die Befragung zeigt, dass sich die Angestellten vor Ort eine einfache und unkomplizierte Mobilität wünschen. Da wir die Attraktivität des Standortes weiter verbessern wollen, nehmen wir die Umfrageergebnisse ernst." Erste Gespräche wurden bereits geführt.
Initiiert wurde die Befragung von der der Standortinitiative ?neuperlachsüd?. Die anonymisierte Umfrage wurde von Juli bis September 2012 unter Angestellten verschiedener Unternehmen durchgeführt. Klötzl: ?Ziel der Befragung war es, objektive Einstellungen und Erfahrungen sichtbar zu machen.?










