(openPR) Standortinitiative „neuperlachsüd“ verrät Geheimtipps – Viele Angestellte kennen nur den Weg ins Büro
München (23. Mai 2012). Dem Büroalltag entfliehen und innehalten an der Grotte, joggen um den Rothsee, Bernd- und Hilla-Becher-Motive fotografieren am Quetschwerk: Wer will, kann in Neuperlach und in Neuperlach Süd so manches Kleinod entdecken. Die Standortinitiative neuperlachsüd hat sich mit dem Journalisten und Neuperlachexperten Thomas Irlbeck (www.neuperlach.org) getroffen und unbekannte Plätze aufgespürt. Ob in der Mittagspause, nach der Arbeit oder am Wochenende: Die drei Tipps dürften für die meisten Büroangestellten aus Neuperlach Süd neu sein.
Entspannen an der Mariengrotte
Mit dem Fahrrad oder Auto sind es von dem hektischen Büroalltag in Neuperlach Süd nur einige Minuten zu einem geradezu meditativen Ort. Direkt an der Grenzkolonie Trudering biegt von der Fauststraße ein Waldweg ab. Es riecht nach Fichten, Vögel zwitschern – und plötzlich steht der Besucher vor einer Andachtsgrotte. Ein Ort zum Abschalten, Beten und Innehalten. „Die Grotte ist eine Nachbildung der Höhle von Massabielle bei Lourdes in Frankreich, in der 1858 der heiligen Bernadette die Muttergottes erschienen sein soll“, erklärt Thomas Irlbeck. Weil die in der künstlichen Höhle aufgestellte Marienstatue an diese Erscheinung erinnert, werde die Grotte auch „Lourdesgrotte“ genannt. Entstanden ist die Grotte Mitte der 30iger Jahre. Wer mit dem Bus kommt, nimmt die Linie 194 zur Endstation „Nauestraße“.
Joggen und Radeln um den Rothsee
Eine Mischung aus Mondlandschaft und Mini-Naherholungsgebiet sind der Rothsee und das Kieswerk im Osten Neuperlachs an der Putzbrunner Straße. „Rund um den See gibt es schöne Rad-, Jogging- und Walkingstrecken. Der gesamte Truderinger Wald ist nur einen Katzensprung von den letzten Hochhäusern Neuperlachs entfernt. Genau das Richtige für den Sport in der Mittagspause oder nach Feierabend“, sagt Harald Klötzl von der Standortinitiative Neuperlach Süd und fügt hinzu: „Wo gibt es das sonst noch in München, dass man direkt neben dem Büro einen Wald zum Joggen hat?“ Dorthin gelangt man entweder mit dem Auto, dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln (M55, Linie 198, Haltestelle Gefilde).
Fotografieren am Kies- und Quetschwerk Fritz Roth
Wer es weniger sportlich mag und sich für Kunst und Geschichte interessiert, sollte seine Kamera einstecken. „Überall finden sich alte Technik-Relikte aus dem ehemaligen Quetschwerk, die gute Motive abgeben“, sagt Irlbeck. Das Gebäude des Kieswerkes selbst erinnert an eine Fotografie von Bernd und Hilla Becher. Kein Wasserturm und kein Original – aber garantiert ein selbst erarbeitetes Einzelkunstwerk.











