(openPR) Am 16.2 und 22.2.2013 führt das Junge Orchester Hamburg sein Winterkonzert auf. Gespielt werden Jean Sibelius' Sinfonie Nr. 1 e-Moll, op. 39, Sibelius' Valse triste, aus der Bühnenmusik zu Kuolema, op. 44 und Peter Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 35. Das Junge Orchester Hamburg, das inzwischen großteils aus Studenten besteht, konnte die 15-jährige Nachwuchssolistin Felicitas Schiffner für den virtuosen Solopart des Violinkonzertes gewinnen. An der Lübecker Musikschule hat sie Unterricht bei dem Talentschmied Vladislav Goldfeld und in Lübeck, im Kolosseum, wird auch das erste Konzert am 16. Februar stattfinden. Die Aufführung am 22. Februar wird im Rahmen des überregional bekannten Wandsbeker Musikfestes in der Rudolf-Steiner-Schule Bergstedt stattfinden.
Das Programm ist ganz der Spätromantik verschrieben: Mit Sibelius' erster Sinfonie erklingt ein Stück, das geprägt ist von einem sehr dichten Klang und melodischem Pathos, bis hin zum Schroffen und eigenwilligen Rhythmen. Teilweise sehr traurig scheint dieses Werk geradewegs einer schweren Winterdepression entsprungen zu sein. Passend dazu Tschaikowskys Violinkonzert, das er schrieb während er sich von einem Nervenzusammenbruch und Depressionen in einem Kurort erholte. Das Violinkonzert umfasst ebenfalls melancholische Parts, das ganze Stück wird aber von der sehr lebendigen und virtuosen Solostimme dominiert und mündet in ein Finale, das Tschaikowskys Genesung hörbar macht.
Junges Orchester Hamburg e.V.
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Über das Junge Orchester Hamburg:
Im Jungen Orchester Hamburg (JOH) spielen junge Menschen zwischen 11 und 34 Jahren: Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige. Warum tun sie das? Weil sie die Freude am gemeinsamen Musizieren verbindet und weil sie dafür wöchentlich ihre Freizeit mit gemeinsamem Proben verbringen. Die Mitglieder beteiligen sich nicht nur musikalisch: Sie engagieren sich als Stimmführer oder im Orchestervorstand und wachsen an ihren unterschiedlichen Aufgaben. Als eingetragener Verein liegt die Verantwortung ausschließlich auf den Schultern der Mitglieder.
Anderswo verlassen die Mitspieler ein Orchester mit dem Abitur. In diesem Orchester bleiben sie. Deshalb ist aus dem JOH, das früher ein Schülerorchester war, ein Studentenorchester geworden. Mit dem Älterwerden der Mitglieder hat sich auch das Niveau erhöht. Die Programme sind in der Länge gewachsen und damit ist auch der Anspruch gestiegen, sich großer sinfonischer Literatur zuzuwenden. Mit Neugier und Entdeckungslust wendet sich das JOH immer wieder auch selten aufgeführten Werken und Neuer Musik zu.
Als Schulorchester in den 70er Jahren von Ulf Piwitt gegründet, machte sich das Orchester bald als Jugendorchester Oldenfelde Hamburg e.V. selbständig. Unter der Leitung des Komponisten Thilo Jaques (1995-2002), der für das JOH seine Amish Symphony schrieb, wandte es sich vermehrt Neuer Musik zu. Nach Sebastian Kennerknecht (2003-2004) übernahm Dave Claessen (2004-2010) das Dirigat und brachte als Hornist beim NDR-Sinfonieorchester mehrfach die Möglichkeit, mit Solisten der NDR-Ensembles aufzutreten. Mit ihm begann 2008 die Zusammenarbeit mit dem polnischen Jugendchor „Resonans con tutti“, in dessen Mittelpunkt die Aufführung von Brahms´ Deutschem Requiem stand und die im Mai 2012 mit Bruckners Te Deum und Orffs Carmina Burana fortgesetzt wurde.
Zum neuen Musikalischen Leiter wählte das JOH 2010 den Dirigenten und Sänger Simon Kannenberg, der dem Orchester als langjähriges Mitglied bereits eng verbunden war. Das JOH hofft, dass es sich mit vielen neuen Mitgliedern in den kommenden Jahren weiter als Studentenorchester in Hamburg etablieren kann: noch größer, noch älter, noch besser!
Über Felicitas Schiffner:
Felicitas Schiffner wurde am 08.12.1997 als fünftes von sieben Kindern in Lübeck geboren. Ihren ersten Violinunterricht erhielt sie mit vier Jahren von ihrer Mutter. Seit dem 6. Lebensjahr erhält Felicitas bei Herrn Vladislav Goldfeld an der Musikschule Lübeck Geigenunterricht. Ihren ersten Soloabend hat sie im Alter von 11 Jahren in der Gemeinnützigen Gesellschaft Lübeck gegeben. Felicitas ist erste Preisträgerin des Concorso Internazionale Valsesia Musica juniores, Varallo, Italien (2008) und des Internationalern Violin-Wettbewerbs in Tallinn (2011) sowie weiterer nationaler Wettbewerbe. Im Juni 2012 erhielt sie zusammen mit ihrem Bruder Constantin (Piano) den renommierten "Klassikpreis" der Stadt Münster und des WDR3.