(openPR) Rund 30 Prozent der Deutschen leiden regelmäßig oder gelegentlich an Sodbrennen. Viele Betroffene beschreiben einen brennenden Schmerz hinter dem Brustbein und klagen über saures Aufstoßen. Der Ausgangspunkt für die Entstehung von Sodbrennen ist der Magen. Beim Sodbrennen fließt Mageninhalt, vor allem Magensäure, zurück in die Speiseröhre. Man spricht von Reflux. Die Magensäure führt zur Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut. Die Erkrankung wird auch als Refluxösophagitis bezeichnet. 80 Prozent der Patienten mit Reflux haben eine zu große Lücke im Zwerchfell – und zwar an der Stelle, an der die Speiseröhre durch das Zwerchfell hindurchgeht. Unbehandeltes Sodbrennen kann in der Spätfolge zum Speiseröhrenkrebs führen. Eine Speiseröhren- bzw. Magenspiegelung ist die beste Methode zur Feststellung der Schweregrade einer refluxbedingten Entzündung. Die Behandlung ist zunächst immer medikamentös. Zahlreiche Sodbrennen-Medikamente neutralisieren die Magensäure in der Speiseröhre. Mitunter ist eine Operation aber nicht immer vermeidbar.
In einer laienverständlichen Veranstaltung werden der Leitende Oberarzt Dr. Thomas Glosemeyer-Allhoff (Medizinische Klinik - Chefarzt Dr. Meinhard Sauer) und der chirurgische Chefarzt Dr. Karl-Heinz Ebert am Mittwoch, den 30. Januar 2013 aus ihrer Sicht über das Thema sprechen und stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Verwaltungsgebäude des St. Martinus-Hospital Olpe (gegenüber Haupteingang St. Martinus-Hospital). Der Eintritt ist kostenfrei.
Der Vortrag zum Thema Sodbrennen bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe 2013 im St. Martinus-Hospital, Olpe. Wie in den vergangenen Jahren bietet das Olper Krankenhaus ein umfassendes Programm zu medizinischen Fachthemen, gut verständlich von den Ober- und Chefärzten des Hauses erklärt.








