(openPR) Juli 2003- Auf dem Internationalen Seminar im französischen Fréjus hat MISSLER Software seine Vertriebspartner aus Europa, Fernost und Übersee über die umfassenden Neuerungen und Verbesserungen in der TopSolid-Produktfamilie informiert, die ihren Kunden mit der neuen Version 2003+ im Laufe der nächsten Monate zur Verfügung stehen werden. Unter anderem wurde die Performance der integrierten CAD/CAM-Software beim Umgang mit komplexen Modellen oder großen Baugruppen dramatisch gesteigert. Das CAM-Modul TopSolid/CAM enthält neue Funktionen für die Vermeidung von Kollisionen bei der 2D-Bearbeitung und bietet eine noch bessere Unterstützung des High-Speed-Fräsens und des simultanen 5-Achs-Fräsen. Eine Vielzahl von Verbesserungen sind auch in TopSolid/Mold enthalten. Unter anderem erkennt das Formenbaupaket Änderungen an importierten Modellen, so dass die entsprechenden Formen nicht komplett neu aufgebaut werden müssen. Erweitert wird die Produktfamilie um die neuen Module TopSolid/Progress und Wood für die Blechumformung und die Holzbearbeitung.
Die Performance-Verbesserung in TopSolid sind zum einen darauf zurückzuführen, dass bei Änderungen an schattierten Modellen jetzt nur noch die Facetten der geänderten Bauteilflächen und nicht mehr das ganze Modell neu berechnet wird. Durch die Incremental-Graphics-Funktion werden komplexe Modelle und große Baugruppen bei manchen Operationen zehnmal schneller aktualisiert als bisher. Außerdem wurde durch eine interne Unstrukturierung des Software-Codes ein verbessertes Memory-Management beim Arbeiten mit großen Modellen erreicht.
Erwähnenswert ist weiterhin die verbesserte Umleitfunktion in TopSolid, deren Nutzen sich vor allem im Zusammenspiel mit dem neuen Produktdaten-Management-Modul TopSolid/PDM entfaltet, das in den nächsten Monaten auf den Markt kommen soll. Die Funktion ermöglicht es, Bezüge zwischen verschiedenen Dokumenten, also beispielsweise zwischen Bauteil und Zeichnung oder zwischen Baugruppe und Bauteil, umzuleiten und auszutauschen. Das ist unter anderem dann erforderlich, wenn man Bauteile versioniert und sich eine Baugruppe mit verschiedenen Versionen der Einzelteile anschauen möchte. Diese Operation ist bei der Produktkonfiguration im PDM sehr geläufig und wird nun von TopSolid sehr robust unterstützt.
Zu den wesentlichen Neuerungen in der TopSolid/Cam-Version 2003+ gehört die verbesserte Kollisionskontrolle bei der 2D-Bearbeitung. Kollisionen mit Spannmitteln wie Pratzen oder Schraubstöcken werden nicht nur zuverlässig erkannt, sondern können aktiv vermieden werden, indem man die entsprechenden Elemente bei der Bearbeitung angibt. Das CAM-Modul erzeugt dann ein Bearbeitungsprogramm, das die Hindernisse mit einem interaktiv einstellbaren Abstand umfährt.
TopSolid/Cam bietet in der neuen Version eine volle Unterstützung des Hochgeschwindigkeitsfräsens, wie sie im Markt nicht leicht zu finden ist. Durch das Einfügen von Schleifen und Radien ergeben sich nicht nur beim Schruppen durchgehend weiche Verfahrwege, auch beim Schlichten können die Fräsbahnen in scharfen Ecken gerundet werden, um den Verfahrweg flüssiger zu gestalten und die Bearbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Zur weitere Beschleunigung gibt es einen neuen Modus, der abwechselnd im Gleich- und im Gegenlauf fräst. Das widerspricht zwar dem Dogma, dass immer im Gleichlauf gefräst werden sollte, ist aber bei geringer Eingriffstiefe durchaus zulässig und spart enorm viel Zeit.
Die Funktionen für das simultane Fräsen mit 5 Achsen wurden in der neuen TopSolid/Cam-Version weiterentwickelt und sind jetzt wesentlich robuster und einfacher zu handhaben. Der Anwender kann die Kurven bei der abrollenden bzw. abwälzenden Bearbeitung viel einfacher auswählen, ohne genau darauf achten zu müssen, welche Konturelemente miteinander verbunden sind. Weiterhin erkennt die Software kleine Radien und spart sie bei der Bearbeitung aus. Die 5-Schs-Simultanbearbeitung lässt sich mit Materialabtrag simulieren, wobei eventuelle Fehler vermessen werden können. Das ist wichtig, wenn man Flächen abwälzen möchte, die in zwei Richtungen gekrümmt, das heißt eigentlich nicht mehr abwälzbar sind. Um die Funktion trotzdem anwenden zu können, muss man wissen, welchen Fehler man dabei eingeht.
Das Formenbaupaket TopSolid/Mold enthält eine Reihe von neuen Funktionen, die bei der Arbeit mit importierten Modelle ein gewisses Maß an Assoziativität zwischen Bauteil und Form ermöglichen. Dadurch muss die Form beim Import von geänderten Modellen nicht komplett neu definiert werden, was bei Änderungen enorm viel Zeit spart.
Anders als in den Vorgängerversionen kann in der neuen Version ein Formeinsatz direkt mit der Formplatte verbunden werden, ohne dass Einsatz und Platte ihre Eigenschaften verlieren. Bei der Erzeugung von Mehrfachformen wird der Anwender durch einen Wizzard unterstützt, der bei der Platzierung des Artikels gebräuchliche Konfigurationen vorschlägt. Bei der Erzeugung von komplexen Formen stehen dem Anwender Schrägauswerfer und Klinkenzüge als Komponenten zur Verfügung. Außerdem wurden neuen Normteilbibliotheken mit Heizkanalsystemen in die Software integriert.
Eine weitere Neuerung in TopSolid/Mold ist, dass die Komponenten nicht mehr nur relativ zum Nullpunkt des Formaufbaus platziert, sondern auch mit einem Artikel oder anderen Teil verbunden werden können, so dass sie sich mit dem Teil mitbewegen. Das kann zum Beispiel zweckmäßig sein, wenn man die Position eines Einsatzes in der Form nachträglich verändern möchte, etwa weil man mehr Platz für einen Schieber benötigt, und schon die Auswerfer gesetzt hat. Bezieht man sie statt auf den Nullpunkt auf die Form, braucht man sie nicht neu zu positionieren.
Weitere Informationen zu Missler Software unter http://www.topsolid.com und unter http://www.bgc.de
Tina Simon
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