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Den Urlaub trotz Diabetes richtig genießen

24.01.201321:00 UhrGesundheit & Medizin
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Diagnose Diabetes
Diagnose Diabetes

(openPR) Die Erkrankung Diabetes verunsichert viele und schränkt sie vor allem bei der Urlaubs- und Freizeitgestaltung oft ein. Dieser Artikel befasst sich mit den Fragen: Was ist Diabetes? Wie wirkt Insulin? Worauf sollten Diabetiker achten? Gibt es spezielle Diabetiker-Hotels?



Diabetes rechtzeitig erkennen

Fast zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an der "Zuckerkrankheit" Diabetes mellitus. Schätzungen zufolge weitere sieben Millionen, ohne davon zu wissen. Dabei handelt es sich um ein häufig unterschätztes Risiko, denn unentdeckt und unbehandelt kann diese gefährliche Volkskrankheit schwere, zum Teil lebensbedrohliche Folgen haben.

Diabetes ist eine Störung des Stoffwechsels, die zu einer Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) führt. Bedauerlicherweise ignorieren sowohl Betroffene als auch viele Ärzte lange die Warnzeichen wie zu Beispiel gesteigerten Durst und Abgeschlagenheit. Experten kritisieren dabei, dass viele Ärzte Diabetes erst dann für wichtig halten, wenn er bereits fortgeschritten ist. Die traurige Tatsache ist, dass eine frühe Diagnosestellung in vielen Fällen nicht nur Folgeschäden verhindern würde, sondern auch eine bessere Behandlung des Diabetes ermöglichen könnte.

In der Frühphase können nämlich Lebensstiländerung und effektive Therapien die Erkrankung nicht nur zurückdrängen, sondern im Idealfall sogar heilen. Dazu gehören regelmäßiges Messen des Blutzuckers, eine kontrollierte Nahrungsaufnahme, Medikamente zum Senken des Blutzuckers, körperliche Aktivität und Gewichtsreduktion.

Folgen eines erhöhten Blutzuckerspiegels

Beinahe in einem Atemzug kennt man die Begriffe Diabetes und Insulin fast immer im Zusammenhang. Was hat das Insulin für einen an Diabetes leidenden Menschen zu bedeuten?
Bei der Verdauung werden Kohlehydrate in Glukose umgewandelt und aus dem Verdauungstrakt ins Blut aufgenommen. Die Bauchspeicheldrüse produziert als Reaktion darauf Insulin. Dieses Hormon sorgt dafür, dass die Glukose aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird und der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Bei Übergewicht und Bewegungsmangel wird dieser Mechanismus mit der Zeit überfordert und im Fettgewebe entstehen Entzündungsstoffe, die die Oberfläche der Zellen verändern.

Diese Oberflächenveränderung macht die Zellen unempfindlicher für das Insulin, sodass die Zuckermoleküle nicht mehr in die Zellen aufgenommen werden können und somit im Blut verbleiben. Das Ergebnis ist: Der Blutzuckerspiegel steigt. Ärzte sprechen dabei von einer Insulinresistenz. Davon zu unterscheiden ist allerdings der jugendliche Diabetes Typ 1. Bei dieser Form von Diabetes ist das Insulin zwar vorhanden, kann aber nicht wirken.

Unbehandelt schädigt der Blutzucker mit der Zeit die Blutgefäße, vor allem die kleinen Arterien. Dadurch entsteht eine große Gefahr für Herz, Nieren, Augen und die gesamte Durchblutung. Die typischen Spätfolgen dieser Erkrankung können Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen, Erblindung, Nervenschäden und Amputationen sein.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sollten sich Menschen mit erhöhtem Risiko regelmäßig untersuchen lassen. Anzeichen für ein erhöhtes Risiko sind unter Anderem Alter über 40, deutliches Übergewicht und Diabetes in der Familie. Ein Zuckertest für wenige Euro hilft, einen Diabetes früh zu erkennen.

Sichere Diagnose vom Experten

Für eine sichere Diagnose empfehlen Experten, einen Diabetologen aufzusuchen, da diese Spezialisten über genauere Messgeräte für den Blutzucker verfügen als der Hausarzt. Erkennt der Arzt rechtzeitig die Veranlagung, einen Diabetes zu entwickeln, hat es der Betroffene selbst in der Hand, ob die Erkrankung ausbricht.
Im Klartext bedeutet das: Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung sorgen dafür, dass sich Körpergewicht und Zuckerstoffwechsel normalisieren. Medikamente oder Insulinspritzen sind in der Regel nur bei dem selteneren Diabetes Typ 1 oder einer fortgeschrittenen Erkrankung nötig, nämlich wenn die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert.

Schritte um dem Diabetes-Risiko entgegenzuwirken:

• Das Rauchen aufgeben
• Abnehmen, so dass der BMI auf Normalwert sinkt
• Fleischverzehr auf 20 Gramm pro Tag senken
• 2 Scheiben Vollkornbrot pro Tag verzehren
• 5 Stunden pro Woche bewegen

Mit Diabetes sicher in den Urlaub

Was, wenn man sein Blutzuckermessgerät oder die Ersatznadeln vergisst und am Urlaubsort keinen Überblick hat, wo sich Fachärzte oder Apotheken befinden?

Das Gütesiegel „Diabetiker-Hotel“ soll hierbei helfen. In den zertifizierten Hotels ist alles vorhanden, was Diabetiker für einen Notfall brauchen. Als eines der ersten Hotels in Niedersachsen mit diesem Gütesiegel wurde das Senator Kur- und Pflegehotel in Bad Pyrmont ausgezeichnet. Insgesamt sind bis jetzt in ganz Deutschland nur 23 Hotels und in Niedersachen nur zwei Hotels mit dem Gütesiegel ausgezeichnet worden. Neben der Bereitstellung von Blutzuckermessgeräten, Ersatznadeln und Einwegspritzen für das Insulin beinhaltet das Gütesiegel natürlich auch die diabetische Küche. Fachärzte und Diabetesberater stehen mit Rat und Tat zur Verfügung – sei es bei einer persönlichen Ernährungsberatung oder einem Diabeteskochkurs. Auch Kühlmöglichkeiten für das mitgebrachte Insulin und eine Kooperation mit einer ansässigen Apotheke gehören zu den Kriterien, die ein Hotel erfüllen muss, um die Auszeichnung „Diabetiker-Hotel“ zu bekommen.

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