(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – Im Rahmen ihres jährlichen Gedenkens an die, von den Nationalsozialisten ermordeten, 501 Menschen, lädt die Stiftung Liebenau am Dienstag, 29. Januar um 17.30 Uhr zu einem Vortrag im Liebenauer Schloss ein. Es spricht Prof. Dr. Wolfgang Marcus vom „Denkstättenkuratorium zur NS-Dokumentation Oberschwaben“. Der Titel seines Vortrages lautet „Die Oberschwäbischen Erinnerungswege und die Stiftung Liebenau“.
Die Stiftung Liebenau liegt auf einem der oberschwäbischen Erinnerungswege, die auf Initiative des Denkstättenkuratoriums durch so genannte DENKorte miteinander verbunden wurden. Plätze, Steine, Tafeln, Inschriften: Ihnen gemeinsam ist, dass sie Schauplatz der unvorstellbaren Gräueltaten der Nazis waren. In Liebenau erinnern ein Gedenkstein mit den Namen aller Ermordeten und ein „Liebenauer Stolperstein“ an die Verbrechen.
Der 1927 in Görlitz geborene Wolfgang Marcus ist selbst Zeitzeuge des Naziregimes. Er absolvierte nach dem Krieg mehrere Studiengänge und unterrichtete schließlich Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Heute widmet er sich als Vorsitzender des Studentenwerks „Weiße Rose“ der NS-Dokumentation Oberschwabens. Die Gründung des Denkstättenkuratoriums hat er initiiert.
Zeit: Dienstag, 29. Januar um 17.30 Uhr
Ort: Schloss Liebenauer
Weitere Informationen auf: www.stiftung-liebenau.de













