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"Die Pforte der Einweihung" - Gastspiel der Goetheanum-Bühne

23.01.201320:33 UhrKunst & Kultur
Bild: "Die Pforte der Einweihung" - Gastspiel der Goetheanum-Bühne
Szenenbild aus
Szenenbild aus "Die Pforte der Einweihung" (Foto: Goetheanum Bühne)

(openPR) Rudolf Steiners Mysteriendramen - ein Juwel anthroposophischer Bühnenkunst

Niefern-Öschelbronn –Johanneshaus Öschelbronn und Johanneszweig der Anthroposophischen Gesellschaft konnten das renommierte Schauspielensemble der Goetheanum-Bühne für ein Gastspiel des Mysteriendramas „Die Pforte der Einweihung“ am 1.6.2013 in Öschelbronn verpflichten. In den Mysteriendramen gelang Rudolf Steiner der große Wurf, Kernthemen der Anthroposophie (Reinkarnation, Karma, spirituelle Persönlichkeitsentwicklung, Gemeinschaftsbildung, Umgang mit dem Bösen) eine künstlerische Bühnenform zu geben. Bis heute haben die Inhalte der Mysteriendramen große soziale Aktualität und die in Öschelbronn gezeigte (moderne) Inszenierung unter der Regie von Gioia Falk und Christian Peter tut ein übriges, „Die Pforte der Einweihung“ auch oder gerade Menschen außerhalb anthroposophischer Zusammenhänge anzusprechen.



„Vergangene Erdzustände und Kulturepochen – Perspektiven der Evolution: Die Anthroposophie zeichnet große Bilder der Vergangenheit und öffnet Fenster in die Zukunft. Die Gegenwart der Anthroposophie als Ort, in den alle Vergangenheit mündet, aus dem Zukunft entspringt, findet sich überall dort, wo sie in Schulen, Kliniken, anthroposophischen Arbeitskreisen und Höfen zur Praxis wird – und sie findet sich auf der Bühne. Dort wird die Gegenwart zum Fest, und dieses Fest gewinnt in den Mysteriendramen seine spirituelle Tiefe. Die Mysteriendramen sind Dramen der Ermutigung, denn keine der Krisen von Maria, Johannes, Strader oder Capesius wird umschifft, und dennoch bleibt die spirituelle Zuversicht greifbar. Immer ist die Entwicklung des Einzelnen an die Entwicklung des anderen geknüpft. Das macht das Werk zugleich zu einem Drama des einzelnen menschen wie zu einem Drama der Gemeinschaft.

Die Mysteriendramen als Entwicklungsdrama des modernen Menschen

Am Anfang des 20. Jahrhunderts ging eine Welt zu Ende. Mit dem Ersten Weltkrieg beginnt das Ende einer europäischen Prägung der Welt. Das 20. Jahrhundert wurde nicht – wie erhofft – zum Jahrhundert einer starken Mitte im Ausgleich der Gegensätze. Es wurde vielmehr zum Jahrhundert der Polarisierung, das seine Schatten in das nächste vorauswirft. 0st und West prallen in ihren Systemen aufeinander, Nord und Süd reißen immer weiter in Arm und Reich auseinander, menschliche Verständigung und demokratische Gesinnung werden in Europa von Totalitarismen und Anbiederungen geknechtet. Mensch und Natur, Innen und Außen, Individuum und Gesellschaft scheinen sich zu unüberbrückbaren Gegensätzen zu steigern.
Kurz vor dem Sichtbarwerden dieser Entwicklungen fasste Friedrich Nietzsche zusammen, was bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in der europäischen Kultur geworden war: «Gott ist tot.»

Die vier Mysteriendramen Rudolf Steiners entstanden in den Jahren unmittelbar vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Sie markieren nicht das Ende einer Epoche. Sie skizzieren einen Aufbruch. Sie bringen den Aufbruch einiger weniger Menschen aus der Krisis des modernen, in seinen Welt-, Selbst- und Sozialverhältnissen isolierten Individuums auf die Bühne. Allerdings: Sie verlassen die Krisis nicht. Keine Sieger, weder große Helden noch idealistische Weltverbesserer werden gezeigt – aber Menschen, die mit allen Konsequenzen einen neuen, einen heute immer verständlicher werdenden und in seinen Windungen doch immer unbekannten Weg gehen lernen. Bekannt wird er allein dem, der ihn geht.“ (Quelle: www.mysteriendramen.goetheanum.org).

Steiner selbst betonte, seine Mysteriendramen seien als ein künstlerisch-dramatischer Neubeginn zu verstehen, um damit geistige Wahrheiten den Menschen nahe zu bringen. „Die Pforte der Einweihung“ wurde am 15.8.1910 im Schauspielhaus München uraufgeführt und steht als erstes Werk von insgesamt vier Mysteriendramen (Die Pforte der Einweihung, Die Prüfung der Seele, Der Hüter der Schwelle, Der Seele Erwachen). Das mehrstündige Bühnenwerk beginnt um 9:30 Uhr und endet ca. 18:00 Uhr. Vor- und nachmittags ist jeweils eine 30-minütige Pause vorgesehen. Wer möchte kann in der zweistündigen Mittagspause im Johanneshaus im Speisesaal ein Essen einnehmen.
Schauspielensemble Goetheanum-Bühne: „Die Pforte der Einweihung“
Samstag, 1. 6. 2013 – 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr - Festsaal Johanneshaus

Kartenpreis (inkl. Pausenerfrischung): Frühbucher (bis 1.4.13) à 50,00 Euro; danach 55,00 Euro. Jugendliche in Ausbildung erhalten 25,00 Euro Ermäßigung auf den Eintrittspreis. Mittagessen à 9,90 Euro. Der Vorverkauf hat begonnen. Nur schriftliche Anmeldungen mit Name, Adresse und Telefon (für evtl. Rückfragen) bitte bis spätestens 15. Mai 2013 per Post oder Fax an Johanneszweig Öschelbronn, Am Eichhof 20, D-75223 Niefern-Öschelbronn (Fax-Nr. 07233 / 67-9210). Für Anmeldungen nach dem 15. Mai 2013 werden 10,00 Euro Bearbeitungsgebühr erhoben. Der Versand der Eintritts- und Essenskarten erfolgt nach Zahlungseingang. Zahlungsweise: Bankeinzug, Verrechnungsscheck oder Überweisung. Kontoverbindung: Kontoinhaber Anthroposophische Gesellschaft Öschelbronn, Konto-Nr. 2730618, Sparkasse Pforzheim-Calw, BLZ 666 500 85, Verwendungszweck „Pforte“.
Der Kulturkreis des Johanneshauses möchte mit unterschiedlichen Veranstaltungen viele Besucher in der nahen und weiteren Region ansprechen. Besucher erreichen das Johanneshaus Öschelbronn sowohl bequem mit dem PKW als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bushaltestelle Klinik/Obere Bachstraße). Ausreichend Parkplätze vorhanden.

Pressefotos: Szenenbilder aus „Die Pforte der Einweihung“ (Foto: Goetheanum-Bühne)

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