(openPR) Warmwasser-Fußbodenheizungen haben sich seit vielen Jahren im Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau bewährt. Sanierungen im Wohnungsbestand führen häufig zu dem Wunsch einer Fußbodenheizung. Dieser scheitert meist an der notwendigen Aufbauhöhe von ca. 60-65mm.
Sonderkonstruktionen haben sich bewährt, welche mit Höhen von lediglich ca. 25mm auskommen. Bei nur 30kg zusätzlicher Auflast pro m².
Ein gefährlicher wie auch unsinniger Weg zur nachträglichen Umsetzung wurde in der September-Ausgabe 2012 eines zudem noch auf Fußböden ausgerichteten Fachmagazins veröffentlicht.
Als "Stand der Technik" wurde dort das Fräsen von
Einlegenuten in den Bestandsestrich aufgeführt.
Die Heizelemente sollen in die Nuten eingelegt und überspachtelt werden, bevor ein Oberbelag zur Verlegung kommt.
Dieser Weg ist ein gefährlicher, da durch Einkerbungen das Estrichgefüge erheblich geschwächt wird. Es entstehen im Estrich unbeabsichtigte Sollbruchstellen. Diese führen dazu, dass die Estrichdicke nach dem Fräsen in den Vertiefungen nur rund 29mm dick ist. (Mindestdicke eines Zementestrichs im Wohnungsbau: 45mm bei Biegezugfestigkeit F4.
Letztendlich ist die Tragfähigkeit des Estrichs nach dem Eingriff nicht mehr vorhanden!
Von einem derartigen "Lösungsweg" ist dringend abzuraten, da er mit 100% Gewissheit zu einem Totalverlust der betroffenen Lastenverteilungs-schicht führt!
Der "Stand der Technik", der sieht in der Tat anders aus.




