(openPR) Viele Eigenheimbesitzer schauen jedes Jahr mit Grauen auf die Abrechnung ihres Gasversorgers, Stromanbieters oder Heizöllieferanten und fragen sich, wo sie noch einsparen können. Eine Sanierung des Hauses und der Heizungsanlage rentieren sich hier oft schon nach wenigen Jahren.
Vor Baubeginn ist die Beratung durch einen geschulten Energieberater unerlässlich. Dirk Baumeyer von der Energieberatung Baumeyer unterstützt Baddepot.de, den Online-Fachhandel für Sanitär- und Haustechnik, in diesem Bereich. Er hat die Möglichkeit, Schwachstellen am Haus aufzudecken und durch bauseitige Lösungen wie Wärmedämmung oder Fensterabdichtung abzustellen. Die Kosten für eine solche Bratung werden vom Staat gefördert und dadurch zum Großteil abgedeckt.
Nach den ersten Sanierungsschritten steht dann der Einbau einer modernen Heizungsanlage im Fokus. Durch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung verschiedener modernen Heizungssystemen findet Baumeyer heraus, ob z.B. Wärmepumpen oder ein Brennwertgerät zum Einsatz kommen sollten. Manfred Koch, Heizungsbaumeister und Heizungsexperte bei Baddepot.de, berät Kunden bei der Sanierung von Heizungsanlagen.
„Ein großes Einsparpotential bietet der Einbau einer modernen Fußbodenheizung. Sie ist die Voraussetzung, um niedrige Vorlauftemperaturen optimal zu nutzen“, weiß Koch.. In der Tat arbeiten heutige Flächenheizungssysteme mit Vorlauftemperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius, herkömmliche Heizkörper dagegen mit bis zu 75 Grad Celsius. Voraussetzung dafür ist natürlich eine ausreichende Dämmung des Hauses.
Neben den verschiedenen Einbauvarianten und Verlegetechniken unterscheidet Manfred Koch die Fußbodenheizungssysteme in drei Kategorien. „Zum einen gibt es Systeme, die auf dem Fußboden verlegt und dann mit einer hohen Schicht Estrich bedeckt werden. Diese Systeme, z.B. das Tackersystem Uponor Classic und Uponor Tecto, eignen sich vor allem für Neubauten, da bis zum Trocknen des Estrich viel Zeit vergeht.“
Schneller gehe es laut Koch mit einem Renovierungssystem wie z.B. dem Uponor Minitec oder dem Kermi xnet C15 Dünnschichtsystem. Diese Systeme werden auf den bestehenden Estrich aufgebracht und mit einem speziellen Dünnschichtestrich bedeckt. Daraus ergibt sich eine sehr niedrige Aufbauhöhe von nur 1,5 cm. Je nach Estrich kann bereits nach vier bis sechs Tagen die Fläche betreten werden. Der Nachteil dieses Systems liegt im geringen Querschnitt der Rohre. Um keine überdimensionierten Pumpen zu benötigen, sind die Heizkreise sehr klein und mit mehr Rohren bestückt als andere Systeme. Dies habe jedoch den Vorteil einer kurzen Reaktionszeit, die Fußbodenheizung erwärme sich sehr schnell, so der Heizungsbaumeister.
Eigentümer alter Fachwerkhäuser machen sich neben dem Einsparpotential oft auch Gedanken über das Gewicht einer Flächenheizung und sehen deshalb von einem solchen System ab. Manfred Koch sieht dazu keine Veranlassung: „Mit den heutigen Trockenbausystemen, wie z.B. dem Uponor Siccus oder dem Kermi xnet C13 Trockensystem, hat der Kunde eine Alternative. Hier wird das Rohr mit Trockenbauplatten überdeckt, die ein sehr geringes Gewicht aufweisen. Damit ist das System ideal für Fachwerkhäuser und Holzbalkendecken.“
Für weitere Fragen stehen die Baddepot.de Experten gerne zur Verfügung.











