(openPR) Heidelberg, 18.01.2013 Erfolgreiche Beratungen leben oft auch vom Erkennen und An-Erkennen von Systemzusammenhängen. Wer diese erkennt, kann sie für sich und seine Klienten/Kunden auch und gerade in Beratungszusammenhängen nutzbar machen. Denn: "Wo immer Menschen sich begegnen, bilden sie Systeme, werden sie Teil von Systemen oder arbeiten mit/in Systemen.“ Mit der mittlerweile schon siebten Fortbildung zum Thema „Systemische Beratung und System-Aufstellungen“ unterstreicht die Heidelberger Akademie für Gesundheitsbildung (HAG) ab April 2013 die „absolute Erfolgsgeschichte“ dieser Seminarreihe eindrucksvoll.
Ziele der Fortbildung sind unter anderen:
- Eine verbesserte Wahrnehmung und Verständnis von Systemen was auch eine Erweiterung der Zugangsmöglichkeiten in der Arbeit mit Systemen (Partnerschaft, Familie, Arbeit, Organisation) bedeutet.
- Ein erweitertes Verständnis des eigenen Herkunfts- und Gegenwartssystems entsteht durch Selbsterfahrung und Selbstreflexion. Das Bewusstsein über den eigenen Platz im System ist eine wichtige Grundlage um Menschen in ihren systemischen Zusammenhängen kompetent zu beraten und zu begleiten.
- Integration der systemischen Haltung und systemischer Methoden in das jeweilige Arbeitsumfeld / in den jeweiligen Kontext
- Integration verschiedener Formen von Systemaufstellungen, die auch in die systemische Beratung einbezogen werden können, in das jeweilige Arbeitsumfeld / in den jeweiligen Kontext
Die Teilnehmenden lernen, ihre Arbeit aus systemischer Sicht zu betrachten, spielerischer mit Konflikten (z. B. im System Schule, Klinik, Beratungsstelle...) umzugehen, Beratungskontexte neu zu gestalten und sich in ihrer Rolle neu zu erfahren und zu definieren. Teilnehmende mit einer psychotherapeutischen Zusatzausbildung sollen befähigt werden, geeignete Methoden systemischer Beratung und die Arbeit mit Systemaufstellungen in ihre therapeutische Tätigkeit und Praxis mit einzubeziehen.
Folgende Themen werden behandelt:
- Systemtheorie, Konstruktivismus
- Systemische Haltung, Systemisches Denken und Handeln
- Defizitorientierung versus Ressourcenorientierung
- Erstgespräch, Auftragsklärung, Auftragskarussell
- Methoden und Techniken systemischer Beratung
- Familienstammbaumarbeit (Selbstreflexion und im Kontext systemischer Beratung)
- Verschiedene Formen und Anwendungsmöglichkeiten von Skulpturarbeit)
- Unterschiedliche Formen von Systemaufstellungen und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Hypnosystemische Elemente, Tranceinduktionen, Metaphern, Geschichten
- Einführung in „Systemische Paarberatung“
- Umgang mit Konflikten und diversen Formen beratender Begleitung
- Beratung und Aufstellung in Organisationen und Arbeitssystemen
- Aspekte systemischer Körperarbeit
- Rituale und Tönen im Beratungskontext
Zielgruppe der Fortbildung sind alle, die mit Menschen arbeiten und zusammenarbeiten (ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, Heil- und SozialpädagogInnen, HeilpraktikerInnen, LehrerInnen, Menschen in Pflegeberufen, TheologInnen, TherapeutInnen, BeraterInnen).
Die Teilnehmenden erhalten nach Abschluss der Fortbildung ein Zertifikat „Systemische Beratung“ (HAG). Die Fortbildung ist von der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) und der Gesellschaft für Systemische Beratung (GSB) Karlsruhe anerkannt. Bei Erfüllung aller Bedingungen dürfen die Teilnehmenden sich entsprechend „Systemischer Berater/in“ nennen. Das Abschlusszertifikat der HAG ist unter anderem Zugangsvoraussetzung um die Zertifizierung durch die DGfS und die GSB nach deren Richtlinien zu beantragen, so dass dann die berufliche Zusatzbezeichnung „Systemaufsteller/in“ (DGfS) und „Systemischer Berater/in“ (GSB) geführt werden kann.
Wer einen näheren Eindruck über die Inhalte und Dozenten der Fortbildung gewinnen möchte, hat dazu Gelegenheit beim kostenlosen Informationsabend am Freitag, 01.02.2013 um 19:00 Uhr in der vhs Heidelberg. Eine telefonische Vorab-Beratung durch ein Mitglied des Lehrteams ist ebenfalls möglich







