(openPR) pigschick - hinter dem ungewöhnlichen Namen steckt auch ein ungewöhnliches Geschäftskonzept. 2011 als kleines Modelabel mit einer bunten Kollektion für Männer und Frauen rund um das Leben um den Strand herum in Hamburg gegründet, verbirgt sich hinter den Produkten eine besonders schöne Form der Herstellung. Denn bei pigschick dreht sich nicht nur alles um ein sauschickes Äußeres, sondern auch um die Integration sozialer Projekte und die gezielte Förderung lokaler Produktionsstätten. Was mit der Retropudelmütze aus Merinowolle in Anlehnung an die Hamburger ABC-Schützen-Mütze begann, ist inzwischen zu einem gesamten Konstrukt aus Unterstützung und fairem Miteinander geworden. Einem social business in jeder Hinsicht.
Denn ein wichtiger Aspekt ist die soziale Verantwortung, der sich pigschick täglich neu stellt. So werden zum Beispiel Teile der Kollektion wie die Pompoms der Mützen oder die Rucksäcke in einer Einrichtung hergestellt die Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen Arbeitsplätze bietet. Der Leitgedanke dieser Einrichtung ist die tägliche Anerkennung und Wertschätzung des Einzelnen und seiner Leistung. Qualifikation und soziale Integration sind das Ziel. Dazu möchte pigschick mit seinen Produkten ein Stückchen beitragen. So besonders die einzelnen Bedürfnisse in den Werkstätten sind, so besonders ist auch der Charakter jedes einzelnen fertigen Produktes. Mal ist der Pompom größer, mal kleiner, die Naht mal gerade oder auch ein bisschen schief. Das gehört nicht nur so, das findet pigschick auch besonders schön.
Besonders schön ist auch der Hintergrund der handgestrickten Wollsocken. Mit dem Stricken wird eine Gruppe älterer Damen beschäftigt, die von all ihrem Wissen und Können profitieren und pigschick mit qualitativ hochwertigen, knallbunten Socken "wie von Oma" versorgen. Die Damen stricken so schnell wie sie können und so viel sie möchten, denn die älteste ist immerhin schon 83! Und auch hier gilt: So besonders die Damen, so besonders die Socken. Jede hat ihre eigenen Tricks und Kniffe für den perfekten Sitz und arbeitet ganz nach ihren Fähigkeiten. Das alleine wäre ja schon toll. Aber da es den Damen gut geht und sie nicht auf den Verdienst angewiesen sind, spendet die Gruppe ihre Strickeinnahmen komplett einem Verein der sich seit fast 50 Jahren um die Belange geistig behinderter Menschen kümmert. Deren Inklusion fördert und ihnen zu einem möglichst selbstbestimmten und unabhängigem Leben verhilft. So sorgt pigschick mit jedem Paar Socken nicht nur für warme Füße, sondern auch für ein besonders schönes Miteinander.
Um möglichst vielen Menschen den Kauf sozial verträglicher und nachhaltiger pigschick-Produkte zu ermöglichen verzichtet pigschick auf eine branchenübliche Gewinnmarge um somit die Verkaufspreise klein zu halten. Das schließt natürlich den Zwischenverkauf an Einzelhändler nahezu aus, schmälert den finanziellen Gewinn und es dauert ein bisschen länger, bis ein neues Produkt hergestellt werden kann. Aber pigschicks Vorstellung von fairer Mode geht eben über den Produktionsweg hinaus und schließt alle Personen bis zum Kunden mit ein.
Denn nur so entstehen die wirklich schönen Dinge. Die nur dann auch echt pigschick sind, wenn jeder etwas davon hat.







