(openPR) Begeisternde Roadshow der Firma Gilles im Gasthof Rablschenke
Gmunden/Salzkammergut/Wartberg a. d. Krems. Gerade richtig und zur Jahreszeit passend veranstaltete die Junge Wirtschaft eine Exkursion zum Thema richtiges heizen und der effizienten Nutzung von Biomasse(Hackschnitzel, Pellets, Abfälle von holzverarbeitenden Betrieben). Auf Einladung der Ortsgruppe Gmunden, des Kooperationspartners Oberbank und der Firma Gilles wurde ein interessanter Vortragsabend mit dazu gehöriger Produktpräsentation der Pellets- und Hackschnitzelöfen aus der Koasabauerstrasse zusammengestellt.
Den Beginn machte ein Ausflug in die Firmengeschichte von Johann Gillesberger, der bereits 1992 die Zeichen der Zeit erkannte und mit seinen Produkten voll auf die Technologie von erneuerbaren Energieformen setzte. Der Start erfolgte damals mit drei Mitarbeitern. Mittlerweile bedient man mit rund 80 Mitarbeitern und einer Exportquote von circa 70 Prozent die Hauptmärkte Deutschland, Schweiz, Italien und teilweise die rund um Österreich liegenden neuen Beitrittsländer zur eurpäischen Union. Mit viel Euphorie und einem schlagkräftigem Team ist es „Gilles“ gelungen, sich als Markennname auf dem europäischen Parkett zu behaupten. Mehr als zehntausend errichtete Anlagen sprechen da eine deutliche Sprache. Vom Einfamilienhaus, über Gastronomie und Hotellerie bis hin zu KMU‘s reicht die Bandbreite der in Gmunden produzierten Anlagen. Im Anschluss referierte DI Volker Dobringer vom Regionalmanagement Salzkammergut(RMSK) über die effiziente Nutzung von Biomasse und der damit verbundenen Wertschöpfung für die gesamte Region. In Zahlen ausgedrückt: Oberösterreich nutzt zur Zeit rund zwei Drittel des vorhandenen Potentials(2,7 Mio. FM zu 3,1 Millionen). Besonders „merkwürdig“ ist der Umstand, dass die Nutzung proportional verkehrt zum Holzvorkommen in den einzelnen Regionen stattfindet. Konkret bedeutet das, dass das Salzkammergut als eines der waldreichsten Gebiete noch grossen Aufholbedarf bei den Biomasseanlagen hat. Als Zahlenspielerei hat das RMSK erhoben, das pro vollem Tanklastzug € 19.500,- auf Nimmerwiedersehen unsere Region verlassen. O-Ton Dobringer: „Bei uns wächst das Holz quasi umsonst und wir schicken unser Geld den Scheichs.“ Den Abschluss machte eine Präsentation der Firma Sturmberger aus Wartberg an der Krems, die sich auf die Produktion und Handel mit Hackschitzeln und Pellets spezialisiert haben und damit eine ausgezeichnete Transparenz des Weges vom Baum bis in die Brennkammer schufen und ein Finanzexperte der Oberbank, der über die verschiedenen Fördermodelle des Landes sprach. Ein interessanter Abend, der wiedereinmal den gelungenen Schulterschluss von engagierten Akteuren in der Region demonstrierte und nicht nur dem Häuslbauer, Sanierer oder Investor den einen oder anderen Denkanstoss zum Thema sorsamer Umgang mit wertvollen Umweltressourcen lieferte. (Gerd Michael Wermescher)
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www.gilles.at, Pellets- und Hackschnitzelheizungen
Der Name GILLES steht bereits seit 11 Jahren für den Einsatz erneuerbarer Energieformen und die Entwicklung dafür benötigter Technologien. Ein tausendfach bewährtes Konzept zur Verfeuerung biologischer Brennstoffe in nahezu jeder Größenordnung - vom Einfamilienhaus bis hin zum Fernheizwerk - ist die Grundlage und Basis für den enormen Erfolg aller GILLES Hackschnitzel- und Pelletsheizanlagen.
www.oberbank.at, Bank für Oberösterreich und Salzburg
Die Oberbank bietet in allen Geldangelegenheiten Lösungen fürs Leben, ob als starker und zuverlässiger Finanzdienstleister, Berater oder Partner ihrer Kunden mit hohem Qualitätsanspruch.
Sie versteht sich als Regionalbank mit grenzüberschreitender Ausrichtung, die besonderen Wert auf die räumliche Nähe zu und die persönliche Verbundenheit mit ihren Kunden legt.
www.rmsk.at, Regionalmanagement Salzkammergut
Das Regionalmanagement Salzkammergut ist ein junger Verein zur Förderung der regionalen Entwicklung im Bezirk Gmunden. Wir erarbeiten gemeinsam mit regionalen Akteuren ein regionalwirtschaftliches Entwicklungskonzept und setzen darauf aufbauend Maßnahmen zur langfristigen Positionierung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region.
www.sturmberger.co.at, Brennstoffhandel
Marianne Sturmberger entstammt einem Sägewerk , in welchem auch Ihr Mann Franz nicht nur die Liebe sondern auch die Materie Holz für sich entdeckte. Beide betrieben nebenbei seine elterliche Landwirtschaft in Wartberg/Krems.
1994 wurde aus dem Kauf einer Hackschnitzelheizung für das Bauernhaus und genügend festem, grobem Brennstoff heraus die Idee geboren, eine Hackmaschine anzukaufen. Das Interesse der umliegenden Landwirte war enorm und auch das Hackgut verkaufte sich gut.
Damals wurde die Maschine noch mit dem Traktor transportiert. Bereits 1995 wurde die erste selbstfahrende Hackmaschine auf einem LKW aufgebaut und auch die Rindenproduktion begann.
Eine gute Zusammenarbeit mit den Gärtnern konnte durch umfangreiche Serviceleistungen - wie z.B. flexible und prompte LKW-Anlieferung - erreicht werden.
Pellets - ein völlig neues Produkt erobert die Heiztechnik der heutigen Zeit. 1996 kauften die beiden für Ihren Betrieb als eine der ersten Unternehmer Österrreichs einen Pelletswagen und war in weiterer Folge Mitbegründer des Österreichischen Pelletsverbandes.
In Rohr wurde eine Halle angekauft, die Rindenmulch-Absackanlage aufgestellt und in weiterer Folge Lager- und Verlademöglichkeiten geschaffen.
Franz und Bernhard Sturmberger entwarfen 1999 einen Rindenpumpwagen mit Teleskopkran, der seit dem Frühjahr 2000 als erstes und einzig derartiges Fahrzeug in Österreich im Einsatz ist.
Als neuartiges, pelletsähnliches Produkt sind jetzt auch die Sturmberger-PREMIUM-Hackschnitzel auf den Markt gebracht.
Die Fa. Sturmberger (seit dem Herbst 2000 eine GesmbH) und ihr geschultes Mitarbeiterteam (18) sehen mit Freude einer Zeit entgegen, die auch den Wert unserer Natur schätzt.













