(openPR) E.ON Mitte modernisiert für rund 110.000 Euro das Stromnetz zwischen den Staufenberger Ortsteilen Landwehrhagen und Spiekershausen: Der regionale Energieversorger ersetzt die bisherige Mittelspannungs-Freileitung, die an der Kragenhöfer Straße entlang führt, durch ein Erdkabel, das künftig die Versorgung sicherstellt. Verlegt werden dazu Leerrohre, durch die anschließend die Mittelspannungskabel eingezogen werden. Bei einem Vor-Ort-Termin informierte sich Staufenbergs Bürgermeister Volker Zimmermann bei Thorsten Reul sowie Lothar Mühlhausen vom zuständigen Regioteam über den Stand der Baumaßnahme von E.ON Mitte.
Im Netzgebiet von E.ON Mitte sind im Ortsnetzbereich mittlerweile 99 Prozent aller Stromleitungen verkabelt, im Mittelspannungsbereich knapp 75 Prozent. In Staufenberg sind, nach Abschluss dieser Baumaßnahme, im Mittelspannungsbereich sogar bereits rund 90 Prozent verkabelt. Mehr zum Unternehmen finden Sie hier: http://www.eon-mitte.com/index.php?parent=1019
„Wir investieren mit dem neuen Erdkabel in die sichere Stromversorgung der nächsten Jahrzehnte", erläutert Axel Fette, Leiter der Netzregion Nord. Insgesamt werden 1.500 Meter 20.000-Volt-Erdkabel verlegt. Hinzu kommen weitere 1.000 Meter an Niederspannungskabeln für die Ortsversorgung. Die Trasse verläuft von der Schaltstation in Landwehrhagen zur Kirche nach Spiekershausen. Sobald alle Kabel verlegt sind, erfolgt die Abschaltung der Freileitung sowie die Demontage. Die Arbeiten sollen bis Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein.
Die Gemeinde zeigt sich über den Fortschritt der Baumaßnahmen zufrieden. „Das Erdkabel stärkt das Stromnetz und die Region", betont der Bürgermeister. Die Arbeiten würden in enger Abstimmung mit Bauamt erfolgen.
Erdkabel sind hinsichtlich der Versorgungsicherheit gegenüber Freileitungen insbesondere bei Gewitter und Sturm weniger beeinträchtigt. Leitungsstörungen durch umstürzende Bäume, herabfallende Äste oder Blitzeinschläge sind damit praktisch ausgeschlossen. Auch der Auf-wand für Instandhaltung und Wartung wird verringert. Durch die Demontage der Freileitung profitiert damit nicht nur das Landschaftsbild, gleichzeitig wird die Versorgungssicherheit durch die künftige Nutzung des Erdkabels erhöht.










