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Juckreiz – Was nun?

12.12.201217:06 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hunden und Katzen schnell Linderung verschaffen

Bad Oldesloe – Wenn sich der Hund oder die Katze ständig kratzt, an den Pfoten leckt oder sich am Schwanz knabbert, ist es allerhöchste Zeit zu handeln. Das Tier leidet unter starkem Juckreiz und sollte davon so schnell wie möglich befreit werden. Doch die Erforschung der Ursache gleicht oft der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. So können zum Beispiel Parasiten, Infektionen, Allergien, Umwelteinflüsse, Hormonstörungen oder Stress Juckreiz auslösen. Eine Diagnose braucht Zeit. „Gerade deshalb sollten Tierhalter so schnell wie möglich den Tierarzt aufsuchen. Aus dem Juckreiz können sonst Folgeerkrankungen resultieren. Weiterhin sollte man sich auf den Tierarztbesuch umfassend vorbereiten“, rät Martina Reher, Tierärztin bei Virbac Tierarzneimittel.



Wichtig ist, dem Tierarzt zunächst einen guten Überblick über die Lebensumstände des Tieres zu geben:
1. Wie alt ist das Tier?
2. Gibt es ähnliche Krankheitsbilder bei seinen Eltern, Geschwistern oder Nachkommen?
3. Wo am Körper fingen die Probleme an?
4. War zuerst der Juckreiz oder die Hautveränderung vorhanden?
5. Wie lange hat das Tier die Beschwerden schon?
6. Wann treten die Beschwerden auf (an Jahreszeit gebunden, nach dem Auslauf oder nur in der Wohnung)?
7. Wurde etwas im Haushalt geändert (Umzug, neuer Bodenbelag, neues Waschmittel für das Körbchen usw.)?
8. Bekommt das Tier anderes Futter? Welches? Warum wurde gewechselt?
9. Bekommt es neue Medikamente oder Ergänzungsfuttermittel?
10. Leiden noch andere Haustiere oder Personen an Juckreiz?
11. Bestehen noch weitere Beschwerden?

Bis der Tierarzt die Ursache für den Juckreiz gefunden hat, kann es etwas dauern. Dies liegt an der Fülle von möglichen Erkrankungsursachen und den daraus resultierenden notwendigen Untersuchungen, Tests und möglichen Ernährungsumstellungen. Manchmal leiden die Patienten auch an mehreren Erkrankungen gleichzeitig, was die Diagnosestellung weiter erschwert.

Um Tieren dennoch schnellstmöglich Linderung zu verschaffen, bietet es sich häufig an, ein dermatologisches Shampoo einzusetzen. Virbac blickt bereits auf eine 25jährige Erfahrung in diesem Bereich zurück und verfügt über eine umfangreiche Pflegeserie, die speziell auf die Haut von Hunden und Katzen abgestimmt ist. Die Allerderm-Reihe beinhaltet Shampoos, Lotionen und ein Spot-on. Speziell für Patienten mit Juckreiz gibt es Präparate, die hautberuhigend, Juckreiz lindernd und feuchtigkeitsspendend sind sowie die Wiederherstellung und Erhaltung der epidermalen Barriere unterstützen. Ein großer Vorteil bei der Anwendung von Shampoos ist die bessere Verteilung der Inhaltsstoffe im Vergleich zu Salben und Cremes, die bedingt durch die dichte Behaarung kaum auf die Haut aufzutragen sind. Mit dem Shampoonieren werden zudem Verschmutzungen, abgestorbene Hautpartikel sowie Krankheitserreger sanft entfernt. Bei Tieren, die unter Umweltallergien leiden, ist eine regelmäßige Anwendung von Shampoos ebenso empfehlenswert, da so die Haut und das Fell von Allergie auslösenden Stoffen befreit werden.

Niemals sollten Tierhalter ihr eigenes Shampoo verwenden, da die menschliche Haut einen deutlich niedrigeren pH-Wert als die tierische Haut besitzt. Symptome können sogar verschlimmert werden, wenn ein für Tiere ungeeignetes Shampoo verwendet wird.

„Wichtig ist, dass Tierhalter schnell handeln“, empfiehlt Martina Reher. „Denn wenn sich Hund oder Katze ständig kratzen, kann die Haut geschädigt werden. Dies bietet Bakterien und Hefepilzen ein gutes Umfeld, um sich zu vermehren und weitere Krankheiten auszulösen. Und dann beginnt ein regelrechter Teufelskreis.“

Wie dermatologische Shampoos richtig angewendet werden, erfahren Sie in Ihrer Tierarztpraxis und unter www.virbac.de.

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