(openPR) Köln, 28.11.2012. E-Bikes haben sich inzwischen zu einem wichtigen Wachstumsmarkt entwickelt. Deutsche Radurlauber können dabei als wichtige Multiplikatoren dienen, denn die Kaufbereitschaft innerhalb dieser Zielgruppe wächst stetig: Aktuell schließen nur noch 24% eine zukünftige Nutzung kategorisch aus. Im Jahr 2010 lag dieser Anteil der Ablehner noch bei 42%.
6% der deutschen Radurlauber besitzen bereits ein E-Bike. Bei den „Strecken-Radlern“ – Radurlauber, die in ihrem Radurlaub von Unterkunft zu Unterkunft fahren – ist es sogar fast jeder Zehnte. Und gut zwei Drittel der E-Bike-Besitzer nutzt sein E-Bike auch im Radurlaub.
Dies sind die Ergebnisse der kontinuierlichen Marktstudie „Radreisen der Deutschen“ des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope. In dieser repräsentativen Studie wurden über 1.000 deutsche Radurlauber im Oktober 2012 online befragt.
E-Bikes beflügeln: längere Strecken, größere Steigungen bewältigen
Ein weiteres Studienergebnis: Wenn E-Bikes im Radurlaub von Pärchen genutzt werden, dann größtenteils durch beide Partner. Und E-Bikes bewirken Veränderungen im Urlaubsverhalten: E-Bike-Nutzer erhöhen die Länge ihrer Tagesetappen und wagen sich an größere Steigungen. Ein speziell auf E-Bike-Nutzer abgestimmtes Angebot ist jedoch bislang nur für 21% eine Voraussetzung für ihre Urlaubsbuchung.
Dazu Studienleiter Oliver Brimmers: „Fast 80% der E-Bike-Nutzer scheinen nicht interessiert an einem speziellen Angebot für E-Bikes. Dies ist jedoch auch unter Umständen auch auf die Unzufriedenheit mit dem aktuellen Angebot zurückzuführen: Eine Kabeltrommel vor dem Restaurant ist eben keine E-Bike-Ladestation und ein Bügelparker außerhalb des Sichtbereichs nur selten eine adäquate Abstellanlage. Hier besteht weiterhin Beratungsbedarf bei Kommunen und touristischen Leistungsträgern.“
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