(openPR) Jeder von uns hatte in seinem Leben sicher schon mal mehr oder weniger Liebeskummer.
Es handelt sich hierbei um eine zurückgewiesene oder unerfüllbare Liebe.
Vom geliebten Partner verlassen, Verlust des Partners oder durch eine nicht erwiederte Liebe führt Liebeskummer nicht selten zu einer ernsthaften psychischen Erkrankung, die in manchen Fällen sogar mit Suizid endet.
Oft reagiert der Betroffene mit totaler Selbstaufgabe, da er sich seinen Gefühlen hoffnungslos ausgeliefert fühlt. Es scheint, als würde sich dieser Zustand niemals ändern.
Mögliche Symptome:
Schlaflosigkeit
Isolation
gestörtes Essverhalten
Depressionen
suizidale Gedanken
psychosomatische Beschwerden
Freudlosgigkeit
Zukunftsängste
Um den Liebeskummer verarbeiten zu können, müssen vier Phasen durchlaufen werden:
Nicht-Wahrhaben-Wollen (alles renkt sich wieder ein, es gibt noch Hoffnung, Verleugnung)
Aufbrechende Gefühle (Depressionen, Aggressionen, Eifersucht, Schuldgefühle, Selbstzweifel, Angst, nicht alleine leben zu können, Zukunftsängste)
Neuorientierung (es geht aufwärts, Schmerz lässt langsam nach, Perspektive in Sicht)
Neues Lebenskonzept (Gleichgewicht wieder hergestellt)
Auch in der vierten Phase empfinden wir gelegentlich noch Traurigkeit, jedoch sind wir den Gefühlen nicht mehr hilflos ausgeliefert. Wir haben Frieden mit uns und der Situation geschlossen.
Die Vorstellung, nicht ohne den Partner leben zu können, stellt die größte Hürde
dar und verzögert den Prozess möglichst schnell die vierte Phase zu erreichen.
Im psychotherapeutischen Umfeld sollte Liebeskummer immer sehr ernst genommen werden, da es sich hierbei um eine sehr schmerzhafte Erfahrung handelt, die nicht selten zu einer psychischen Erkrankung führt.
Mit viel Empapthie sollte der Therapeut, und/oder das soziale Umfeld den Betroffenen unterstützen, damit diese schmerzhafte Erfahrung schnell und ohne bleibende Erkrankung oder gar Suizid zu bewältigen ist.
Wichtig!
Alkohol oder sonstige Drogen sind keine Hilfe!
Lediglich der gezielte Einsatz von Medikamenten kann in Absprache und nach Verordnung durch einen Arzt in der schlimmsten Phase ein zeitlich begrenztes Mittel darstellen, um die schlimmsten Symptome wie Schlafstörungen oder Depressionen zu lindern.
Auch wenn Ihnen die Situation im Moment noch aussichtslos erscheint, es noch kein Licht am Ende des Tunnels gibt, verzweifeln Sie nicht, der Schmerz wird nachlassen und es eröffnen sich neue Perspektiven.









