(openPR) Expertin aus St. Ingbert gibt Tipps für glückliche Beziehung
Ehemänner beglücken ihre Liebste mit roten Rosen, Frauen überraschen ihren Partner mit einem hübschen Präsent oder einem romantischen Frühstück. Während Verliebte sich auf Valentinstag freuen können, ist der 14. Februar für viele Alleinstehende und Paare mit Beziehungsproblemen ein besonders schwieriger Tag. „Valentinstag ist für Menschen mit Liebeskummer eine echte Bewährungsprobe, ähnlich wie Weihnachten und Silvester“, weiß die psychologische Beraterin Tatjana Schruhl. „Denn an Tagen, an denen andere ihre Liebe feiern und einander beschenken, wird Verlassenen, Betrogenen und Singles ihre Situation besonders schmerzlich bewusst.“ Seit 2007 bietet Tatjana Schruhl in dem von ihr gegründeten Kompetenzzentrum für Körper, Geist und Seele „Veritas“ in St. Ingbert therapeutische Hilfen für unglücklich Verliebte und Einsame an. Vor allem Frauen, aber auch Männer und Paare, kommen in Schruhls Liebeskummer-Praxis, um sich Rat und Hilfe zu holen.
„Liebeskummer ist wie eine Krankheit“
„Liebeskummer ist wie eine Krankheit“, weiß Tatjana Schruhl. „Wenn man Liebeskummer hat, reagiert der Körper mit Magenkrämpfen oder Schmerzen, Beruf, Schule oder Studium werden vernachlässigt. Manche Leute greifen vor lauter Verzweiflung auch zu Alkohol oder Drogen“, so die Expertin. Ihr Ziel als psychologische Beraterin ist es, diese Leiden zu lindern und den Betroffenen dabei zu helfen, wieder neuen Mut zu fassen. „Zusammen mit der betroffenen Person erstelle ich einen individuellen Fahrplan aus dem Kummer heraus.“ Bei akutem Liebeskummer helfe eine „SOS-Liste“ dabei, Situationen zu vermeiden, die den Schmerz nur vergrößern würden.
Auch Tipps für den Alltag hat Schruhl parat. „Schreibe so viele SMS oder Briefe wie du willst – aber schick’ sie nicht ab“, lautet einer davon. „Wer verlassen wird, reagiert oft spontan und schreibt dann Dinge, die ihm wenig später peinlich sein könnten“, erklärt Schruhl. Ansonsten helfe vor allem Ablenkung. So bietet Veritas etwa abendliche Gruppentreffen an, damit Betroffene gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen können. Aber auch Freizeitaktivitäten mit Bekannten oder ehrenamtliche Tätigkeiten seien hilfreich, um den Liebeskummer zu überwinden.
Noch besser ist es, dem Liebeskummer vorzubeugen, indem man Beziehungsprobleme offen anspricht, bevor es zu spät ist. „Eine der großen Herausforderungen für Paare ist es, die Liebe zu erhalten wenn die Phase der Verliebtheit vorbei ist“, sagt Tatjana Schruhl. „Denn wenn das Zusammenleben Alltag geworden ist und man auch die negativen Seiten des Partners kennt, entstehen häufig Konflikte.“ In vielen Fällen gebe es zwar noch genügend Gemeinsamkeiten und damit die Basis für eine gute Beziehung. „Aber oft fehlt das Werkzeug, um miteinander zu sprechen, einander zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen zu suchen“, weiß Schruhl. In solchen Fällen könnten Paarberatungen dabei helfen, einen gemeinsamen Weg aus der Beziehungssackgasse zu finden.








